Einsätze: Freiwillige Feuerwehr Mainhardt

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Sommerausflug | Abteilung Geißelhardt | 29.+30.06.2019

Artikel vom 03.07.2019

2-tägiger Ausflug der Abteilung Geißelhardt nach Ulm

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Getreu diesem Motto führte der diesjährige Sommerausflug der Abteilung Geißelhardt in die württembergische Universitätsstadt direkt an der Donau. Die Stadt Ulm liegt unmittelbar an der Grenze zu Bayern am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb und ist bekannt für sein im gotischen Baustil errichtetes Münster, dessen Turm mit einer Gesamthöhe von 161,53m der höchste Kirchturm der Welt ist.

Der erste Programmpunkt nach einer rund 2-stündigen Fahrt und kurzem Vesper : Eine Tour mit dem Schiff über die Donau. Mit einer kühlen Brise um die Nase konnte sich von Deck aus ein erster Überblick über die Großstadt am Wasser verschafft werden. Ganz nebenbei lernten die Kameraden/innen auch Begrifflichkeiten wie „Ulmer Schachteln“ kennen – ein mit Stangen gelenkter und großteils aus Holz gefertigter Einweg-Bootstyp (nur stromabwärts fahrend), mit dem seit dem Mittelalter Passagiere und Waren über den Fluss transportiert wurden.

Wieder an Land, wartete nach einer Mittagspause eine Sightseeing-Tour im klimatisierten Bus durch die Stadtteile Ulm und Neu-Ulm. Zielpunkt : Das Ulmer Münster – Kulturdenkmal und größte evangelische Kirche Deutschlands. Auf Grund der hochsommerlichen Temperaturen um 36°C wurde beschlossen, die 786 Stufen auf den welthöchsten Kirchturm nicht zu besteigen und auf das Stadt-Panorama vom Turmhelm aus zu verzichten, sondern sich lediglich auf das Kirchenschiff selbst zu konzentrieren.

Nächste Anlaufstelle : Das RiKu-Hotel in Neu-Ulm. Nach dem Check-In und kurzer Verschnaufpause lockte der Hunger bereits in den „Barfüßer“ – eine traditionelle Ulmer Braumanufaktur, in der seit 1990 „Barfüßer-Bier“ nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Bei deftigen, bayrisch-schwäbischen Schmankerln aus der Hotelküche und hausgebrauten Bierspezialitäten klang der Samstagabend entspannt aus.

Erster Programmpunkt nach einem zünftigen Frühstück am Sonntagmorgen : Die Besichtigung einer der größten Straußenfarmen in Deutschland im ca. 20km entfernten Donaumoos. Funfact : Die gefiederten Laufvögel beim fressen zu beobachten, pfeifen und ein amüsantes Bild genießen, wenn zum Pfiff plötzlich alle langen Hälse und Köpfe nach oben schnellen.

Nach einer mittaglichen Einkehr und reichhaltiger Stärkung führte der sommerliche Ausflug weiter in den „Tiefen Stollen“ bei Aalen-Wasseralfingen – ein Besucherbergwerk und Heilstollen im Braunenberg, in welchem früher Eisenerz abgebaut wurde. Heute wird der Stollen für verschiedenste Therapien, insbesondere für Patienten mit Atemwegserkrankungen, genutzt. Charakteristisch : Die nahezu staubfreie und rund 11°C kühle Luft und die mit 89% sehr hohe, relative Luftfeuchte im Berg. Mit einer Fahrt in der Grubenbahn begann die gebuchte Führung rund 400 Meter in den Berg hinein, wo in oft schmalen und niedrigen Gängen und Schächten früher das wertvolle Eisenerz abgebaut wurde. Auf dem Rundgang erhielten die Kameraden/innen einen tiefen Einblick in die Vergangenheit und Nutzung des Stollens, eindrucksvoll war auch eine zugehörige Multivisionsschau im Rahmen der Führung.

Zurück aus der frischen Kühle des Heilstollens wurde zum Ausklang des Ausfluges noch vor Ort das ein oder andere, erfrischende Getränk genossen, ehe es im Bus zurück in den sonnigen Mainhardter Wald ging.

Fazit : Ein toller Ausflug der Abteilung Geißelhardt – einziger Verbesserungsvorschlag und Wunsch der Kamderaden/innen : Mehr solcher Ausflüge das Jahr über organisieren ! Ein herzliches Dankeschön gilt des Busunternehmen Zügel aus Wüstenrot sowie allen Organisatoren für den gelungenen Ausflug.

Text : (C) 2019 Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung
Bilder : (C) 2019 Feuerwehr Mainhardt | Abteilung Geißelhardt