Aktuelles, Artikel & Bildergalerie: Freiwillige Feuerwehr Mainhardt

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Der neue FLYER der JUGENDFEUERWEHR ist da !!

Brandaktuell und druckfrisch : Unser neuer Flyer ist ganz aktuell bei uns eingetroffen ! Gestaltet durch die Presseabteilung mit einem tollen, übersichtlichen Design, vielen Bildern aus unseren Übungsdiensten und Aktivitäten sowie einigen, kompakten Informations-Blocks vermittelt der Flyer einen hervorragenden Eindruck von uns und unserer Arbeit und passt dazu auch optisch zu unserer Homepage und zu unserem schon vorhandenen Flyer der aktiven Feuerwehr !

Laden Sie sich den neuen Flyer der Jugendfeuerwehr Mainhardt zum ausdrucken und falten als pdf-Datei >>hier<< herunter !

  • Die Flyer in Druck-Version liegen zusätzlich im Rathaus Mainhardt (Gemeindeverwaltung) sowie in etlichen Geschäften in Mainhardt aus, gerne dürfen Sie sich dort ein Exemplar mitnehmen.
  • Selbstverständlich liegen die Flyer aber auch bei unseren Festen & Veranstaltungen aus.
  • Sie möchten ein persönliches Exemplar oder benötigen gleich mehrere Exemplare zum auslegen in der Schule, im Kindergarten, bei Jugend-Treffpunkten oder zum Verteilen an Ihre Kinder, Bekannte usw.?
  • Sprechen Sie uns einfach an ! Kontakt : Presseabteilung

Flyer & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Klopapier-Challenge 2020 | Jugendfeuerwehr | 26.04.2020

Wie auch viele andere Feuerwehren, Gemeinden und Vereine wurde auch die Jugendfeuerwehr Mainhardt während der Corona-Pandemie zur so genannten "Klopapier-Challenge" nomieniert. Um die Langeweile zu Hause zu vertreiben, haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr diese Herausforderung natürlich gerne angenommen und ein tolles Video erstellt. Im Anschluss durfte eine Weiter-Nominierung natürlich nicht fehlen, so wurden die Jugendfeuerwehr Michelfeld, das Jugend-THW Schwäbisch Hall und die Kreisjugendleitung der KJF SHA nominiert.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Mainhardt wünschen viel Spaß beim Anschauen des Videos !

 https://www.facebook.com/1511226628936103/videos/546263636308714/

Welt-Frauentag 2020 | Jugendfeuerwehr | 08.03.2020

Heute ist Welt-Frauentag - auch wir nutzen die Chance, um unseren Mädchen der Jugendfeuerwehr für Ihr großes Engangement und Ihren tollen Einsatz innerhalb unserer Jugend-Abteilung zu danken !

Denn : Nicht nur Mann kann - sondern auch Frau kann ! 

Frauen gehören heute Ebenso zum Alltag in der Feuerwehr, wie die Männer. Das Klischee "Nur richtige Männer gehen zur Feuerwehr !" ist bereits längst vom Tisch und völlig überholt. Im Gegenteil : Frauen sind heute aus dem Feuerwehrdienst nicht mehr weg zu denken ! Eine Frauenquote sorgt für ein gutes Klima innerhalb einer Feuerwehr, nicht zuletzt, weil sie in der Mannschaft oftmals einen besseren Überblick haben oder andere Sichtweisen einbringen.

Ganz nach dem Motto "Jeder hilft jedem !" stehen auch Frauen vor einer Situation niemals alleine, sondern alle arbeiten im Team zusammen. So wächst auch FRAU manchmal über sich hinaus und zeigt MANN, wie es geht !

Auch innerhalb unserer aktiven Wehr leisten derzeit insgesamt 10 Frauen ehrenamtlich Dienst. Zwar ist diese Quote bei insgesamt 170 aktiven Feuerwehrangehörigen noch gering, jedoch sorgen wir mit der Jugendfeuerwehr auch stetig dafür, dass diese Quote steigt und weiblicher Nachwuchs in die aktive Einsatzabteilung übernommen werden kann. Und dass unsere "Feuerwehr-Prinzessinnen" bereits "Feuer und Flamme" für die Feuerwehr sind, zeigen nicht zuletzt ihre tollen Themen-Shirts, die das Engangement der jungen Feuerwehranwärterinnen klar erkennen lassen :"Vergiss den Hofstaat - Diese Prinzessin kommt mit dem Angriffstrupp !".

Daher möchten wir sagen : Liebe Frauen und Mädchen in der Feuerwehr - WIR SIND STOLZ AUF EUCH ! Toll, dass es Menschen wie euch gibt !

Apropos : Hast auch >> DU << Lust, als Mädchen oder Frau in der Feuerwehr mitzumachen ? Wir suchen stets weibliche Verstärkung in unserer Jugend-Abteilung. Bist du Feuer und Flamme hierfür und hast Lust auf ein brandheißes Hobby ? Dannn schau doch in unsere allgemeinen Infos oder lade dir unseren tollen Jugendfeuerwehr-Flyer herunter, dort findest du vielerlei Informationen und Bilder über uns und unsere Arbeit. Gerne sind auch unsere Jugendleiter jederzeit für ein persönliches Gespräch verfügbar, kontaktiere uns einfach. Wir freuen uns auf >> DICH << !

Hauptversammlung 2020 | Jugendfeuerwehr | 06.03.2020

Auch bei der diesjährigen Hautversammlung der Gesamtfeuerwehr Mainhardt am 06.03.2020 in der Mainhardter Waldhalle waren wir als eigenständige Abteilung anwesend und folgten damit satzungsgemäß unserer Pflicht, dieser Veranstaltung offiziell beizuwohnen.

Nachdem die Jugendfeuerwehr Mainhardt im vergangenen Dienstjahr 2019 wieder vielerlei Übungs-Dienste, Zusatz- und Sonderdienste abgehalten hat und darüber hinaus zahlreiche, weitere Tätigkeiten auf dem regulären Dienstplan standen, wurden diese durch den Jugendwart in einer tollen PowerPoint-Präsentation zusammengefasst und als Jahresbericht an der Hauptversammlung neben allen anderen Tagesordnungspunkten allen anwesenden Gästen vorgetragen.

Hierzu gehören die jährlichen Zahlen, Daten und Fakten der Jugend-Abteilung, die Erwähnung der Dienste mit den Abteilungen sowie die Vorstellung unserer Jahres-Highlights mit vielen Bildern und Impressionen. Der Bericht der Jugendfeuerwehr erreichte somit alle rund 180 anwesenden Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die Altersabteilung, die neu gegründete Kinderfeuerwehr sowie alle anwesenden Ehrengäste (z.B. Kreisbrandmeister, Obmann der Altersabteilungen im Landkreis, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes usw.) und Kommandanten der Nachbarwehren. 

Vor allem im Hinblick auf die Zukunft und den damit verbundenen "Nachschub" an jungen Feuerwehrmännern und -frauen ist es äußerst wichtig, eine Jugendfeuerwehr und deren Arbeit nicht nur innerhalb der eigenen Feuerwehr einmal im Jahr angemessen zu präsentieren und dieser einen entsprechenden Stellenwert zu geben, sonder gerade auch solche wichtigen Veranstaltungen wie die jährliche Hauptversammlung zu nutzen, um die Jugendarbeit im Landkreis bekannt zu machen und somit Informationen nach außen zu tragen. 

Text & Bilder : (C) 2020
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Gefahrgut" | Jugendfeuerwehr | 29.02.2020

Nicht nur zum jährlichen 24h-Dienst beziehen wir die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mainhardt in unseren Dienstplan mit ein, sondern auch in unseren regulären Diensten wirken die Kameraden der jeweiligen vier Abteilungen tatkräfig mit. Die Jugendlichen werden so mit den Fahrzeugen und der Ausrüstung der Abteilungen Stück für Stück vertraut gemacht und finden darüber hinaus Kontakt zu den Kameraden. Ebenso erhalten die jeweiligen Kameraden der Abteilungen Einblick in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und nehmen der Jugendleitung durch diverse Dienst-Gestaltungen auch ein großes Stück Arbeit ab, zudem fördern diese gemeinsamen Dienste auch die Zusammenarbeit untereinander enorm.

Planmäßig war am heutigen Samstag die Abteilung Bubenorbis in den Übungsdienst eingebunden und hatte diesen auch umfassend für die Jugendfeuerwehr vorbereitet. "Gefahrguteinsatz" - so lautete der Überbegriff für die Dienstgestaltung. Ein wichtiges Einsatzgebiet, das innerhalb der Feuerwehren immer präsenter wird und daher bereits auch in der Jugendfeuerwehr schon in stark vereinfachter Form geübt wird.

Nach Antreten in der Fahrzeughalle der Abteilung Bubenorbis folgte vorab eine kleine Theorie-Unterweisung im allgemeinen Bezug auf das Thema "Gefahrguteinsätze" Auf was ist zu achten ? Wovon gehen Gefahren aus ? Was ist Gefahrgut überhaupt ? Leiter der Altersabteilung und Ehrenkommandant Roland Schmitt erläuterte in jugendfeuerwehr-konformert Art und Weise, wie hierbei vorzugehen ist und welche Punkte bei einem entsprechenden Einsatz in jedem Fall beachtet werden müssen. Wichtig war hierbei vor allem auch die so genannte "GAMS-Regel" (Gefahr erkennen, Absperren, Menschenleben retten, Spezialkräfte alarmieren).

Frisch geschult konnte im Anschluss die erste Übung gefahren werden. Hierbei galt es, ein vorab nicht identifizierbares Gefahrgutbehältnis aufzufinden und zu bergen. Nach Erkundung durch den Gruppenführer rüstete sich ein Angriffstrupp fiktiv mit Atemschutzgeräten aus, um weitere Informationen über den bislang unbekannten Stoff zu sammeln. Gleichzeitig wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet und die Verkehrsabsicherung aufgebaut. Nach augenscheinlicher Untersuchung des Gefahrstoff-Behältnisses und der Durchgabe der entsprechenden Gefahrgut-Zeichen an die fiktive Leitstelle wurde veranlasst, das Gefahrgut behutsam in ein weiteres, bereitgestelltes Sicherheitsbehältniss zu verbringen und aus dem Gefahrenbereich zu transportieren. Die weiteren Trupps kümmerten sich unterdessen um die Absperrung des Gefahrenbereiches sowie um die Absicherung der Einsatzstelle.

Immer wieder wurde der Übungseinsatz durch die aktiven Kameraden der Abteilung Bubenorbis kurzfristig unterbrochen, um den Jugendlichen Stück für Stück das Vorgehen und die jeweiligen Aufgabenschritte der einzelnen Trupps zu erklären und darüber hinaus vor Ort an der Einsatzstelle zu verdeutlichen, was vorab in der Theorie bereits erklärt und erläutert wurde. So können die Jugendlichen die Theorie "abrufen" und unter fachkundiger Anleitung sofort praktisch umsetzen - ein Lerneffekt mit größtmöglicher Effizienz.

Der erste Übungseinsatz war kaum beendet, da erhielt die Jugendfeuerwehr von der fiktiven Leitstelle bereits den nächsten Gefahrguteinsatz. Erschwerend kam hierbei hinzu, dass weder Stoff noch Menge, noch Ablageort bekannt waren. So war zunächst ein größerer Bereich im Freien durch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr abzusuchen und das Gefahrgut zu lokalisieren. Überraschend handelte es sich bei diesem Übungseinsatz nicht nur um ein einzelnes Gefäß, sondern um drei Behältnisse mit Gefahrgut-Inhalt. Erneut wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt und ein Atemschutztrupp zur Erkundung ausgerüstet. Auch hier war nach näherer Erkundung und ausführlichem Funkkontakt mit der fiktiven Leitstelle (aktiver Kamerad der Abteilung im Fahrzeug) eine vorsichtige Bergung der drei Behältnisse in ein separates Sicherheitsgefäß möglich. Behutsam wurde das Gefahrgut vom Angriffstrupp in das Auffanggefäß verbracht und aus dem Gefahrenbereich transportiert. Nach einer weiteren, fiktiven Übergabe an eine Entsorgungs-Fachfirma konnte auch dieser Übungseinsatz beendet werden. 

Zum Abschluss gab es im Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Bubenorbis als kleine Belohnung für die erfolgreich abgearbeiteten Übungseinsätze für alle Saitenwürstchen mit Brötchen sowie Getränke. Die Jugendfeuerwehr Mainhardt bedankt sich bei der Abteilung Bubenorbis für die tolle Zusammenarbeit sowie bei allen involvierten Kameraden aus Bubenorbis - insbesondere beim Leiter der Altersabteilung Roland Schmitt - für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung des Jugendfeuerwehr-Übungsdienstes !

Text & Bilder : (C) 2020
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Theorie Verkehrsunfall" | Jugendfeuerwehr | 15.02.2020

Wenn die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall ausrückt, gibt es für die Einsatzkräfte genaue Abläufe und Aufgaben, die vor Ort an der Einsatzstelle abzuarbeiten sind. Um auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr langsam an die Thematik "Unfallrettung" und die damit verbundenen Aufgaben heranzuführen, stand der heutige Jugendfeuerwehr-Übungsdienst unter dem Hauptthema "Theorie Verkehrsunfall".

Insbesondere der so genannte "Bereitsstellungsraum" der Geräte und Werkzeuge wurde im theoretischen Teil des Dienstes näher betrachtet. Hierbei handelt es sich in der Realität um eine große gelbe Plane, auf die bei einem Verkehrsunfall alle relevanten Geräte, Werkzeuge, Unterbaumaterial usw. durch die verschiedenen Trupps hergerichtet werden, die evtl. für den Einsatz bzw. die Unfallrettung benötigt werden. 

Kurzerhand wurde die große Tafel im Schulungsraum als Bereitstellungsplane deklariert und die verschiedenen Gerätschaften dort in Form von farbigen Schildern aufgehängt. Mittels eines Ratespiels durften die Jugendlichen erraten, welche Geräte und Materialien vorbereitet werden müssen und was alles bereitgestellt werden muss. Pro richtiger Antwort wurde je ein "Gerät" durch einen Jugendlichen an die Tafel geklebt und dabei parallel den Kameraden/innen vorgestellt, um was es sich handelt und für was man das jeweilige Material/Gerät benützt. Zur näheren Veranschaulichung zeigte der Jugendwart die zugehörigen Bilder der Gerätschaften und heftete diese ebenfalls an die Tafel, passend zu den jeweiligen bunten Kärtchen. Am Ende war so ein vollständiger Bereitstellungsraum durch die Jugendlichen in der Theorie erarbeitet - hierbei wurde festgestellt, dass es sich beim Bereitstellungsraum um eine sehr komplexe Thematik handelt, die eine Vielzahl an Gerätschaften und Materialien und darüber hinaus eine ganze Gruppe an Personal bedarf, um alles entsprechend vorzubereiten.

Das neu erlernte Wissen konnte im Anschluss im praktischen Teil des Dienstes direkt umgesetzt werden : So wurde auf dem Hof die entsprechende, gelbe Plane ausgelegt und nun nicht nur an der Tafel mit bunten Kärtchen, sondern in Realität die entsprechenden Gerätschaften aus dem Fahrzeug entnommen und auf der Bereitstellungsplane platziert. Da die Jugendlichen die schweren Geräte wie Spreizer, Schere und weitere hydraulische Rettungsgeräte nicht tragen und bedienen dürfen, wurde dies selbstverständlich durch das Jugendleiter- und Betreuer-Team erledigt, so dass auch im praktischen Teil des Dienstes am Ende eine vollständige Bereitstellungsplane aufgebaut war. Auch hier zeigte sich erneut, dass diese Aufgabe sehr anspruchsvoll ist und bei einem realen Einsatz der aktiven Feuerwehr im Bereich Unfallrettung die Bereitstellung der Geräte und Materialien eigentlich "blind" und innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes erfolgen muss. 

Mit Übungen wie diesen werden die Jugendlichen langsam an den Umgang mit den technischen Gerätschaften der Fahrzeuge herangeführt sowie mit entsprechendem Hintergrundwissen (Theorie) versorgt, um dieses Wissen und die Aufgaben in der weiteren Feuerwehrlaufbahn immer weiter zu vertiefen und zu festigen. Einer von vielen, äußerst wichtigen Aspekten, der im späteren aktiven Dienst eine tragende Rolle spielt - daher werden die Jugendlichen auch im Bereich der "Technischen Hilfeleistung" auf jugendfeuerwehr-konforme Art und Weise spielerisch an diese Tätigkeiten herangefürt.

Text & Bilder : (C) 2020
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Ausflug : AQUA TOLL Neckarsulm | Jugendfeuerwehr | 18.01.2020

Viel Stress und Arbeit bedeutet die jährliche Christbaumaktion Anfang Januar sowohl für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Mainhardt als auch für das Jugendleiter- und Betreuer-Team. Was in diesen beiden Tagen stunden- und arbeitsmäßig geleistet wird, deckt fast schon den halben Dienstplan der Jugendfeuerwehr Mainhardt ab und stellt dazu eine wahrliche Meisterleistung der Kinder und Jugendlichen dar. Daher sorgt das Jugendleiterteam in jedem Jahr auch für eine entsprechende Entschädigung und Erholung !

So wurde in diesem Jahr als weiterer Januar-Dienst ein Tagesausflug der Jugendfeuerwehr Mainhardt in das Freizeit- und Spassbad "AQUA TOLL" in Neckarsulm organisiert. Statt Feuerwehrtechnik und Theorie im Feuerwehrgrätehaus stand nun Wellness und Entspannung im Freizeitbad auf dem Dienstplan. Gemeinsam genossen alle einen tollen, erlebnisreichen und vor allem erholsamen Tag im "Aqua Toll".

Als Überraschung organisierte das Jugendleiter- und Betreuer Team um Jugendwart Matthias Albrecht am Abend noch einen Besuch in der Pizzeria "Da Massimo" im benachbarten Wüstenrot, hier durften die Kinder nach Herzenswunsch leckere Pizza und Getränke bestellen, um in gemeinsamer, kameradschaftlicher Runde den tollen Ausflugstag entspannt ausklingen zu lassen.

Eine wahrlich großartige Entschädigung und Erholung für die bereits eine Woche zuvor gemeisterte Christbaumaktion !

Text & Bilder : (C) 2020
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Christbaumaktion 2020 | Jugendfeuerwehr | 11.+12.01.2020

Kaum hat in der Jugendfeuerwehr das neue Dienstjahr begonnen, steht zumeist auch schon wieder eines der absoluten Highlights auf dem Dienstplan : Die jährliche, zweitägige Christbaumaktion der Jugendfeuerwehr Mainhardt in der Gesamtgemeinde. 

Wenn es draußen gelb blinkt, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in Ihren blau-orangenen Uniformen in Begleitung verschiedener Sammelfahrzeuge durch die Strassen und Gassen der Gemeinde ziehen und an allen Türen und Häusen geklingelt wird, wissen die Bürger : Die ausgedienten Christbäume werden abgeholt ! 

In vielen Gemeinden im Landkreis hat es sich seit vielen Jahren eingebürgert, dass die nicht mehr benötigten Christbäume zu beginn des neuen Jahres durch die Jugendfeuerwehren gegen eine kleine Spende direkt an der Haustüre abgeholt werden - so auch in der Gemeinde Mainhardt. Es ist fast schon Tradition, dass die groß angelegte Christbaumaktion der Jugendfeuerwehr am zweiten Wochenende im Januar stattfindet. Wer den "Abhol-Service" der Jugendfeuerwehr in Anspruch nimmt, spart sich den oftmals lästigen Weg zum Häckselplatz oder Wertstoffhof und unterstützt mit der Spende darüber hinaus die Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr.

Viel Arbeit bedeutet diese Aktion im Vorfeld für die Jugendlichen und vor allem auch für das Jugendleiter- und Betreuer Team : Ankündigungen müssen gedruckt werden, Flyer müssen frühzeitig in jeden Haushalt verteilt werden und die Sammelfahrzeuge mit Fahrer sowie der Ablageplatz müssen organisiert werden. Durchschnittlich 10 Stunden sind die Jugendlichen und alle weiteren Helfer pro Sammeltag im Einsatz, um alle Bäume in der Gesamtgemeinde einzusammeln und zum Ablageplatz zu transportieren. Ohne Unterstützung durch den örtlichen Bauhof, Kameraden der aktiven Feuerwehr und ortsansässige Firmen wäre diese Aktion für die Jugendfeuerwehr Mainhardt nicht zu stemmen. Es ist fast schon ein kleines, logistisches Meisterwerk für alle Beteiligten, das nur mit viel Engangement, Manpower sowie detaillierter Planung und Koordination funktionieren kann. 

Doch das Team um den Mainhardter Jugendleiter ist eingespielt : Jeder weis, was zu tun ist und dass gemeinsam an einem Strang gezogen werden muss, um die zweitägige Aktion am Ende erfolgreich abschließen zu können. Dass vor allem die Jugendlichen auch trotz viel Fußmarsch und zugezogener Blasen an den Füßen hoch motiviert sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass an beiden Tagen bis nach Einbruch der Dunkelheit gearbeitet wird.

Abschließend kann auch in diesem Jahr wieder ein Spitzenergebniss nach beiden Tagen erzielt werden. Die Statistik der Jugendfeuerwehr zeigt, dass die Aktion von Jahr zu Jahr besser angenommen wird und auch die Spendenbereitschaft der Bürger jährlich zunimmt. Dies wiederum zeigt : Die Jugendfeuerwehr ist in der Gemeinde präsent und die Arbeit wird geschätzt ! Unterschiedlich hingegen ist die Anzahl der eingesammelten Christbäume. In "starken Jahren" werden bis zu 800 Bäume zum Ablageplatz gebracht, in weniger Starken Jahren sind dies nur zwischen 500 und 600 Bäume.

Ein herzliches Dankeschön gilt :

  • der Gemeindeverwaltung Mainhardt und dem Bauhof Mainhardt für die tatkräftige Unterstützung sowie für das zur Verfügung stellen von Sammelfahrzeugen
  • Herrn Rainer Vogelmann vom Dorfladen Vogelmann in Bubenorbis für das zur Verfügung stellen des Ablageplatzes und das Häckseln der Bäume
  • der Firma Honold Stuckateur- und Malerbetrieb aus Mainhardt, welche die Jugendfeuerwehr seit Jahren mit einem Sammelfahrzeug unterstützt
  • allen Kameraden/innen der Altersgruppe und der Einsatzabteilung für die Unterstützung der Jugendfeuerwehr
  • der Familie Bergmann, die alle Helfer während der Aktion mit heißen Getränken und Verpflegung unterstützt hat
  • dem Restaurant Massimo aus Wüstenrot für die großzügige Spende der Verpflegung

Die Jugendfeuerwehr Mainhardt bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung unserer Aktion durch Bäume und Spenden ! Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr freuen sich bereits heute auf eine weitere, erfolgreiche und tolle Christbaumaktion 2021 mit vielen Bäumen !

Unser Gruppenbild zeigt die Sammelgruppen und Sammelfahrzeuge vor dem Dorfladen Bubenorbis gemeinsam mit Rainer Vogelmann und allen Helfern der Aktion.

Text & Bilder : (C) 2020
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Erfolgreiche Punsch- und Waffelaktion der Jugendfeuerwehr Mainhardt | Jugendfeuerwehr | 07.12.2019

Ein würziger Duft von Punsch und frisch gebackenen Waffeln und Crêpes liegt am Samstag, den 07.12.2019 in der Luft über dem Parkplatz des Mainhardter Penny Marktes. Die Jugendfeuerwehr führt auf vielfache Nachfrage aus der Bevölkerung wieder Ihre rein auf Spenden basierte "Punsch- und Waffelaktion" durch. Am Stand vor dem Einkaufsmarkt herrscht zur Haupteinkaufszeit geschäftiges Treiben, auch trotz anfänglichem Regen und Wind. Doch davon lassen sich die jugendlichen Retter nicht beeindrucken - sie befüllen eifrig die Waffeleisen mit Teig und sorgen für einen dampfenden Punschkessel. Fast wie magisch lockt der leckere Duft eine vielzahl einkaufender Personen an : Jeder der möchte, kann am Stand eine kleine Pause einlegen und sich mit kleinen Leckerein stärken. Eifrig befüllt wird auch die Spendenkasse der Jugendfeuerwehr in Form eines Jugendfeuerwehr-Helmes : Am Ende der Aktion kann ein hervorragendes Ergebnis in Höhe von 234,70 € erzielt werden - dies Zeigt, wie gut die Aktion bei der Bevölkerung ankommt und von den Einkaufenden angenommen wird ! Daher wird die Jugendfeuerwehr Ihre Aktion auch in den kommenden Jahren wieder durchführen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team der Penny Markt Filiale Mainhardt für die tolle Zusammenarbeit sowie für das zur Verfügung stellen des Parkplatzes für die Aktion der Jugendfeuerwehr. Ein weiteres Dankeschön gilt der Firma ZMT für die technische Unterstüztung und das zur Verfügung stellen der stromtechnischen Ausrüstung. Den größten Dank richtet die Jugendfeuerwehr jedoch an alle Gäste und Besucher, die unsere Aktion mit Ihren Spenden so hervorragend unterstützt haben und damit auch für die Erhalung der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr sorgen !

Die Jugendfeuerwehr Mainhardt wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern bereits heute frohe und gesegnete Weihnachten sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr 2020 ! Bleiben Sie gesund und unterstützen Sie uns auch 2020 wieder bei unseren verschiedenen Aktionen. 

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Löschangriff" | Jugendfeuerwehr | 21.09.2019

Standardmäßig gehört der so genannte "Löschangriff" unweigerlich zu den Grundtätigkeiten einer Feuerwehr im Löscheinsatz und wird daher bereits bei der Jugendfeuerwehr immer und immer wieder tatkräftig geübt und trainiert. Hierbei gilt es, Löschwasser von einer Wasserentnahmestelle (z.B. Hydrant, offenes Gewässer, Wassertiefbehälter etc.) zu entnehmen und über Schlauchleitungen zur Pumpe und weiter zum Strahlrohr zu transportieren. Innerhalb der aus insgesamt 9 Personen bestehenden Löschgruppe müssen alle für den Löschangriff relevanten Gerätschaften und Schläuche hergerichtet und aufgebaut werden - all dies in möglichst kurzer Zeit.

So war beim ersten Übungsdienst nach den Sommerferien gleich viel Action geboten : Gemeinsam mit der Abteilung Bubenorbis, welche den Dienst auch vorab organisiert und vorbereitet hat, wurde das Thema Löschangriff im Rahmen einer kleinen Einsatzübung sowohl theoretisch als auch praktisch angegangen. 

Da die Jugendlichen innerhalb der Jugendfeuerwehr i.d.R. ausschließlich mit den "eigenen" Fahrzeugen der Abteilung Mainhardt arbeiten und die Dienste gemeinsam mit den Außenabteilungen jedoch mit den dort stationierten Fahrzeugen durchgeführt werden, ist vorab eine umfassende Geräte- und Fahrzeugkunde unausweichlich. Denn : Jedes Fahrzeug ist anders und die Beladung verschieden, auch sind die Ausrüstungsgegenstände auf jedem Abteilungsfahrzeug an anderen Stellen untergebracht. So wurde das Fahrzeug der Abteilung Bubenorbis - ein "LF 10/6" - vor der praktischen Einsatzübung ausführlich gezeigt und erklärt, was den Jugendlichen bereits großen Spass bereitete.

Mit dem neu erlernten Wissen über Beladung und Ausrüstungsgegenstände konnte im Anschluss mit der praktischen Einsatzübung begonnen werden. Natürlich war diese wie auch alle anderen Dienste und Übungen stets jugendfeuerwehr-konform und altersgerecht von Kameraden der Abteilung Bubenorbis vorbereitet. Einsatzstichwort : "Brennender Traktor vor einer Scheune". Wie erlernt, wurde das Abteilungsfahrzeug entsprechend des Stichwortes mit einer Löschgruppe besetzt und vom Gerätehaus zur fiktiven Brandstelle ausgerückt. Ein weiteres Großfahrzeug der Abteilung Mainhardt kam wie bei einem echten Alarm der aktiven Feuerwehr ebenfalls hinzu und kümmerte sich um die Absicherung der Einsatzstelle. Zeitgleich wurde währendessen durch mehrere Trupps der Löschangriff vorbereitet und eine Wasserversorgung von einem unweit gelegenen Hydranten zum Fahrzeug hergestellt.

Mit mehreren C-Strahlrohren wurde im Anschluss der fiktive Brandherd bekämpft, auch ein so genanntes "Sonderrohr" wurde eingesetzt und mit einem Hydroschild (Wasserwand) ein unmittelbar angrenzendes Gebäude geschützt. Eine solche Wasserwand kommt auch bei einem richtigen Ernstfall zum Einsatz, um einen Brandüberschlag zu nahestehenden oder eng angebauten Gebäude(teilen) zu verhindern. Bereits nach kurzer Zeit konnte "Feuer aus" vermeldet werden und die Einsatzstelle wurde zurück gebaut.

Nach Abbau und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde der kleine Übungseinsatz und dessen Ablauf abschließend bei einer Nachbesprechung nochmals revue passieren lassen. Fazit : Ein zügiger und fachgerechter Aufbau des Löschangriffes, eine funktionierende Absprache und Kommunikation unter den einzelnen Trupps sowie ein sicheres und schnelles Handeln in der entsprechenden Übungssituation. Es zeigte sich hierbei erneut, dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr untereinander eingespielt sind und die immer wieder in Übungen abgerufenen Abläufe und die Handhabe der Gerätschaften problemlos funktionieren - so wie es sein soll. Ein entsprechend großes Lob für die "klasse Truppe" sowohl von den Kameraden aus Bubenorbis als auch vom Jugendwart und dem begleitenden Betreuer-Team war den Jugendlichen damit sicher.

Mit den abteilungsübergreifenden Übungen und Diensten werden die Mitglieder der Jugendfeuerwehr langsam mit den Kameraden der Abteilungen vertraut gemacht sowie an die Arbeit und den Umgang mit den einzelnen Abteilungsfahrzeugen herangeführt. Ein äußerst wichtiger Aspekt, der im späteren aktiven Dienst bei gemeinsamen Einsätzen und bei der überaus wichtigen Zusammenarbeit eine zentrale und tragende Rolle spielt. Daher werden die Jugendlichen bereits frühzeitig an diese Themen spielerisch herangeführt.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Lammsee in Flammen 2019 | Jugendfeuerwehr | 12.-14.07.2019

Das 3-tägige, traditionelle Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Mainhardt Abteilung Mainhardt bedeuted auch für die Jugendfeuerwehr in jedem Jahr Hochkonjungtur und Stress. Denn : Bei "Lammsee in Flammen" wird jeder Einzelne und alle Hände gebraucht, um die Veranstaltung stemmen zu können.

Bereits Wochen im Voraus bestücken die Jugendlichen in zusätzlichen Sonderdiensten die über 4.000 bunten Lichterbecher mit Teelichtern, so dass diese am zweiten Festtag rings um den See sowie über das gante Festgelände verteilt aufgestellt werden können. Auch für das Stecken der Fackeln und für die Präparation der Schwimmkerzen sind die Mitglieder der Jugendfeuerwehr verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass die Lichter pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit entzündet werden und das wunderschöne Abmiente direkt am See gut zur Geltung kommt. Sogar kleine Schriftzüge wie "FFW" oder "JFW" bauen die emsigen Helfer auf - bereits hier zeigt sich die große Motivation und Lust, am Fest zu helfen und gebraucht zu werden.

Für das Fest selbst müssen in den Zelten und auf dem restlichen Festgelände insgesamt 140 Biertischgarnituren aufgebaut werden. Voller Elan werden die aktiven Mitglieder der Abteilung Mainhardt auch hier von der Jugendfeuerwehr beim Aufbau unterstützt - so stehen durch die Hilfe der Jugendlichen alle Tische und Bänke nach nur knapp 1,5 Stunden.

Ganz eigenverantworlich bedienen die Jungen und Mädchen nach Festbeginn und während dem Fest das Spülmobil und sorgen dafür, dass dreckiges Geschirr schnell gesäubert wird und in der Seeküche wieder zügig ausgegeben werden kann. Hunderte Teller, Becher, Gläser und Tassen kommen zum Spülmobil, pausenlos ist die Spülmaschine in Betrieb. Gerade zu den Stoßzeiten kommt der Feuerwehr-Nachwuchs kräftig ins Schwitzen, denn nicht nur dort wird Hife gebraucht, auch am Getränkestand und beim Tische Abräumen packen die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr kräftig an. Beinahe im Minutentakt laufen die Jugendlichen durch die Tischreihen auf dem Festgelände und sammeln in großen Wannen dreckiges Geschirr und leere Gläser und Flaschen ein und bringen diese zum Spülmobil. Zeitgleich werden von anderen Teams frisch gespülte und getrocknete Gläser zu den verschiedenen Ständen und Wägen gebracht, zeitweise unterstützt die Jugendfeuerwehr auch die Springer beim Nachschub der Getränke aus den verschiedenen Kühlwägen.

Bis spät in die Nacht und weit über die eigentlichen Schichten der Jugendfeuerwehr hinaus spülen vor allem die Mädchen und geben sich dabei aller größte Mühe - eine stressige und anstrengende Arbeit, die hier durch Jugendliche freiwillig und mit großem Engangement erledigt wird und die nicht genug gelobt werden kann !

Eine willkommene Abwechslung und ein kleiner "Pausen-Zeitvertreib" bietet der Badewannen-Wettkampf am Samstagnachmittag : Mit einer Wettkampfgruppe aus 7 Personen tritt die Jugendfeuerwehr zum Wettkampf an und belegt bei der Siegerehrung einen hervorragenden, mit Pokal und Urkunde ausgezeichneten 3. Platz". Eine weitere tolle Leistung innerhalb des Festes.

Sogar am letzten und dritten Festtag stehen bereits zum Gottesdienst am Morgen um 9.00 Uhr etliche Mitglieder der Jugendfeuerwehr parat - und dies obwohl für diesen Tag kein Dienst durch den Jugendwart angesetzt ist. Aus Kameradschaft und Teamgeist setzen sich die jugendlichen Retter ein und unterstützen die aktive Feuerwehr trotz "dienstfrei" beim Nachschub am Spülmobil und in den verschiedenen Wägen. Selbst im Gottesdienst sind Mitglieder der Jugendfeuerwehr vertreten, was besonders den Pfarrer erfreut. Sogar am Nachmittag beim Abbau und Aufräumen und trotz wenig Schlaf und viel Müdigkeit packen die Jugendlichen immer noch tatkräftig mit an - so lange bis alles wieder verräumt und sauber ist.

Vom Aufbau des Festes bis zum Abbau ist die Jugendfeuerwehr Mainhardt in fast voller Mannschaftsstärke vor Ort und unterstützt überall dort, wo Hilfe dringend benötigt wird bzw. geht den jährlichen Aufgaben nach. Es soll ausdrücklich gesagt sein, dass dieses Fest ohne die Hilfe und die Bereitschaft der Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr nicht gestemmt werden könnte - die Leistungen der Jugendfeuerwehr an diesen drei Tagen liegen weit über einem normalen Niveau und über dem normalen Engangement von Jugendlichen ! Dies ist höchstmöglich zu würdigen, hier ist aller größter Respekt zu zollen und den Kindern eine wahrlich große Anerkennung entgegen zu bringen !!

Anmerkung des Jugendwartes :

Ich bin mehr als stolz, eine so tolle und schlagkräftige Jugendmannschaft zu haben, die auf dem Fest so selbstständig und eigenverantwortlich arbeitet, dass dies fast keiner Überwachung bedarf. Jeder weis, was er zu tun hat, Aufträge werden ohne wenn und aber ausgeführt und Dienstzeiten freiwillig und völlig selbstverständlich um viele Stunden überzogen - dafür gibt es fast keine Worte. Dies ist Arbeit auf dem Niveau mancher aktiven Kameraden. Was die Kinder jedes Jahr an diesem Fest leisten, insbesondere auch die Mädchen, ist fast unglaublich und zeugt von großem Engangement und großer Verbundenheit sowohl zur Feuerwehr als auch kameradschaftlich untereinander, miteinander und füreinander. Eine Leistung, vor welcher ich als Jugendwart wahrlich "den Hut ziehe" und jedem einzelnen Jugendlichen - egal ob Junge oder Mädchen - zutiefst dankbar bin für diese Hilfe und Unterstützung. Meinen aller höchsten Respekt vor der Jugendmannschaft, die sich "meine" Mannschaft nennen darf - darauf bin ich unglaublich stolz !!

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Hochzeit mit Spalierstehen | Jugendfeuerwehr | 29.06.2019

Ein ganz besonderer und vor allem nicht alltäglicher "Spezial-Einsatz" wurde der Jugendfeuerwehr Mainhardt am 29.06.2019 zuteil : Ein ursprünglich mit einer anderer Jugendfeuerwehr geplanter Übungsdienst wandelte sich einige Tage zuvor in einen offiziellen "Hochzeitsdienst" mit Spalierstehen um.

Eine große Ehre für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Mainhardt - denn der langjährige Leiter des Jugendrotkreuzes Mainhardt feierte seine standesamtliche Trauung im Mainhardter Rathaus. Da die Jugendfeuerwehr Mainhardt ein sehr gutes und vor allem langjähriges Verhältnis zur partnerschaftlichen Jugend-Rettungsorganisation des Deutschen Roten Kreuzes pflegt und in den vergangenen Jahren bereits vielerlei gemeinsame Aktionen durchgeführt wurden, war es für die Jugendabteilung der Feuerwehr selbstverständlich, Braut und Bräutigam mit einem Schlauchspalier am großen Festtag die Ehre und gemeinsame Verbundenheit unter Rettern zu erweisen.

Doch nicht nur die Jugendfeuerwehr, auch die Mitglieder der HVO (Helfer-Vor-Ort) und des JRK (Jugendrotkreuz) Mainhardt, eine Abordnung der Rettungshundestaffel Schwäbisch Hall, Vertreter des DRK Vellberg und DRK Crailsheim sowie eine Abordnung der Abteilung Karate des VfL Mainhardt versammelten sich am großen Festtag auf dem Mainhardter Rathausplatz zum Spalierstehen. Ein tolles Bild, untermalt und eingerahmt von den zahlreichen Einsatzfahrzeugen aller Rettungsorganisationen, welche die Hauptstrasse am Rathausplatz säumten. Ganz obligatorisch : Der Salut mit Blaulicht und Martinshorn beim Austritt des Brautpaares aus dem Rathaus auf den davorliegenden Platz - wahrliches Gänsehaut-Feeling !

Glückwünsche, Grüße im Namen der Jugendfeuerwehr Mainhardt sowie auch im Namen der Gesamtfeuerwehr Mainhardt und ein Präsent der Jugendfeuerwehr samt großem Blumenstrauß wurden durch den Mainhardter Jugendwart Matthias Albrecht in einem offiziellen Akt an das Brautpaar überreicht.

Als kleines "Sahnehäubchen" sperrte die Jugendfeuerwehr für den Hochzeits-Konvoi kurzzeitig die Strasse und eskortierte das Brautpaar und die Hochzeitsgesellschaft nach dem Stehempfang am Rathaus mit zwei Fahrzeugen bis zur offiziellen Hochzeits-Location. 

Die Jugendfeuerwehr Mainhardt gratuliert dem frisch vermählten Brautpaar zur Hochzeit und wünscht für die gemeinsame Zukunft nur das Beste !

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Jahresausflug der Jugendfeuerwehr Mainhardt 2019 | Jugendfeuerwehr | 01.06.2019

Ein weiteres Highlight im jährlichen Dienstplan der Jugendfeuerwehr ist der Jahresausflug. Analog zur aktiven Feuerwehr unternehmen auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr nahezu jedes Jahr einen gemeinsamen Ausflug zu einem vorab festgelegten Ziel. An diesem Tag steht für alle Teilnehmer der Spass und das gemeinsame Miteinander - also die Kameradschaft - im Vordergrund. 

Gut gelaunt und bei bestem frühsommerlichen Wetter trafen sich die Teilnehmer am 01.06.2019 um 7.30 Uhr an der Mainhardter Buswendeplatte. Die Vorfreude war groß, denn pünktlich um 8.00 Uhr ging es im  los in Richtung Stuttgart mit Ziel "Bruno-Jacoby-Strasse 5" in Stuttgart Vaihingen. An besagter Adresse zu finden : Die Feuer- und Rettungswache 5 der Berufsfeuerwehr Stuttgart auf den so genannten "Fildern". 

Oft wird in den Diensten der Jugendfeuerwehr von der Berufsfeuerwehr gesprochen, auch der jährliche "Berufsfeuerwehrtag" orientiert sich entfernt und vereinfacht an einer Schicht der Berufsfeuerwehr. Doch was ist bei einer Berufsfeuerwehr anders, als in einer Freiwilligen Feuerwehr ? Welche Fahrzeuge besitzt die Berufsfeuerwehr ? Und vor allem : Sind die Aufgaben einer Berufsfeuerwehr anders, als die einer Freiwilligen Feuerwehr ? Um dies genauer zu ergründen und um den Jugendlichen einen bereits länger gehegten Wunsch zu erfüllen, organisierte die Jugendleitung in diesem Jahr einen Ausflug zur Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Stuttgart.

Nach rund einer Stunde Fahrt im gecharterten Kleinbus der Firma Böltz Reisen war das Ziel schon erreicht, bereits kurz nach 9.00 Uhr wurde die Jugendfeuerwehr mit Betreuer-Team von einem der wachhabenden Berufsfeuerwehrmänner herzlich in Empfang genommen und begrüßt. Dass die Angehörigen einer Berufsfeuerwehr nicht nur gelangweilt herum sitzen und auf einen Einsatz warten, sondern auch ihr tägliches Pensum an Fachunterricht, Sport und Übungstätigkeiten in einzelnen Schichten verrichten, war für manche Mitglieder der Jugendfeuerwehr erst einmal verwunderlich und neu, doch diesem gedanklichen Bild wurde umgehend Abhilfe geschaffen : Mit einer tollen PowerPoint-Präsenation im Lehrsaal wurde anschaulich über die Aufgabenfelder, Tätigkeiten und Ausbildungsfelder bzw. -funktionen innerhalb einer solchen Organisation aufgeklärt.

Mit einer großen Portion Wissen mehr über die zum teil doch großen Unterschiede zwischen den Systemen einer Freiwillige Feuerwehr und dem einer Berufsfeuerwehr startete im Anschluss die ca. 2-stündige Führung durch die Feuerwache, in der neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst untergebracht ist. Erhebliche Unterschiede konnten auch dort schnell festgestellt werden, beispielsweise müssen die Fahrzeuge nach einem eingehenden Alarm bereits nach 60 Sekunden besetzt und ausgerückt sein, während bei einer Freiwilligen Feuerwehr hier viel mehr Zeit vergeht. Imposant war auch der riesige Fuhrpark - für fast jeden Einsatzzweck und jedes Alarmszenario gibt es bei einer Berufsfeuerwehr eigene Fahrzeuge und darüber hinaus noch viele weitere Sonderfahrzeuge, die täglich bis zu 8 Einsätzen oder mehr ausrücken.

Am spannendsten war jedoch das "LuF", ein kleines, roboterartiges Fahrzeug auf Ketten mit einem überdimensionenlen Ventilatoraufbau. Gesteuert wird dieses mittels Fernbedienung und kommt hauptsächlich bei Brand-Einsätzen in Tunnels oder Tiefgaragen zum Einsatz. Treppen können damit mühelos überwunden werden, auch ein Spezial-Unterbau zum fahren im großflächigen Schienennetz der Stuttgarter Verkehrs- und Straßenbahnbetriebe gehört mit zu den technischen Einsatzmöglichkeiten des Spezialfahrzeugs. Egal ob stürmischen Wind zum entrauchen von Tunnel-Anlagen oder Einblasen von feinem Wassersprühnebel zur Brandniederschlagung - dieser Hightechroboter lässt für echte Feuerwehrmänner keine Wünsche offen. Sogar "Schnee" kann damit geworfen werden, auch wenn dies natürlich so im Einsatz nicht verwendet wird. Vom stürmischen Wind des Riesen-Ventilators konnten sich die Ausflugs-Teilnehmer jedoch selbst überzeugen, denn das Fahrzeug wurde extra für die Jugendfeuerwehr Mainhardt in Betrieb genommen. Dass es sich dabei nicht nur um einen Luftdruck wie bei einnem herkömmlichen Feuerwehr-Lüfter handelt, sondern um eine weitaus größere "stürmische Brise" wurde auch viele Meter vor dem Fahrzeug noch klar - selbst hier mussten Kleidungsstücke gut gestgehalten werden, um nicht weggeweht zu werden.

Näher gebracht wurde den Jugendlichen auch der große Fuhrpark des Rettungsdienstes, beispielsweise ein Großraumrettungswagen oder verschiedene, so genannte Abrollbehälter (wechselbare Container mit unterschiedlichstem Einsatzmaterial). Da sich die Berufsfeuerwache 5 nur unweit des Stuttgarter Flughafens befindet, werden die Einsatzkräfte auch öfters auf das Flugfeld zu Luftnotlagen mit alarmiert. Da hier meist von sehr sehr vielen Beteiligten und Verletzten ausgegangen wird, muss die Feuerwehr auch hierfür genug Material und Ausrüstung vorhalten.

Sehr speziell sind auch Ausrüstung und Fahrzeug der Höhenretter - speziell ausgebildete Berufsfeuerwehrmänner und -frauen, die immer dann zu Einsatz kommen, wenn Rettungen aus großen Höhen, Tiefen oder aus sehr unwegsamem Gelände durchgeführt werden müssen. Auch auf die Frage, warum auf der Feuerwache ein großer Kran vorgehalten wird, konnte schnell eine Antwort gefunden werden : Dieser kommt etwa bei Unfällen mit Zügen, Straßenbahnen oder großen LKWs zum Einsatz, wenn große Lasten schnell und sicher angehoben werden müssen. 

Wie im Nu verflogen die rund 2 Stunden Führung auf der Feuerwache, ehe die Weiterfahrt zum Mittagessen anstand. Natürlich konnte diese erst angetreten werden, nachdem auch rundum alle Fragen gestellt und durch den wachhabenden Feuerwehrkamerad beantwortet waren. Mit einer großen Portion "Mainhardter Räuberlinsen mit Nudeln" und Süßigkeiten bedankte sich der Jugendwart bei der diensthabenden Wachabteilung der Berufsfeuerwehr für die wirklich tolle Führung und die hervorragenden und tiefgründigen Erklärungen und Einblicke. 

Leider gab es während der Anwesenheit der Jugendfeuerwehr nicht den vorher groß erhofften Einsatz, um das "Prozedere" einmal live mitzuerleben. Dies trübte die Laune der Jugendlichen jedoch nur kurzzeitig, denn pünklich zum Mittag waren im Sulzbacher Brauhaus Plätze im sonnigen Biergarten zum Mittagessen reserviert. Gestärkt ging es im Anschluss mit dem Bus zurück nach Mainhardt. Dort angekommen, stand nach kurzer Pause bereits die Weiterfahrt nach Rosengarten mit den Mannschaftstransportwagen auf dem Plan - die befreundete Jugendfeuerwehr Rosengarten hatte für den Nachmittag und Abend zum Grillen eingeladen.

Gemeinsam wurde auf einem abgelegenen Waldgrillplatz der Abend mit einem reichhaltigen Grill- und Dessert-Buffet ausklingen lassen, weiterhin organisierte die Jugendfeuerwehr Rosengarten ein tolles Gelände-Spiel mit vielen Stationen, bei welchem es auf Teamwork und Geschicklichkeit ankam. 

Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeindeverwaltung Mainhardt für die Kostenübernahme des Ausfluges, der Berufsfeuerwehr Stuttgart für die eindrucksvolle Führung sowie der Jugendfeuerwehr Rosengarten für die Einladung und den tollen Grillabend !

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall 2019 | Jugendfeuerwehr | 24.05.2019

Die Delegiertenversammlung - eine der wichtigsten Versammlungen im jährlichen Terminkalender der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall. Sie stellt die Hauptversammlung aller im Landkreis existenten Jugendfeuerwehren dar und findet von Jahr zu Jahr in einer anderen Gemeinde statt.

Ausrichter der diesjährigen Delegiertenversammlung am 24.05.2019 war die Jugendfeuerwehr Michelbach/Bilz. Neben den zahlreich erschienenen Ehrengästen - darunter der Landesjugendleiter Thomas Häfele, Kreisbrandmeister Werner Vogel, Ehrenkreisbrandmeister Jürgen Mors, Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer und der Obmann der Altersabteilungen Gerhard Braun - war die diejährige Veranstaltung wieder gut besucht : Jugendwarte, Delegierte der Jugendfeuerwehren, Betreuer, Kommmandanten und weitere Vertreter aus den Reihen verschiedener Feuerwehren hatten sich zur Hauptversammlung der Jugendfeuerwehren in der schön geschmückten Rudolf-Then-Halle zusammengefunden. 

Nach Eröffnung der Versammlung durch Kreisjugendwart Thomas Haas, dem obligatorischen, gemeinsamen Abendessen sowie Grußworten des Michelbacher Bürgermeisters Herrn Dörr an alle Anwesenden und Gäste wurde zügig in die Tagesordnung eingestiegen : Kreisjugendwart Thomas Haas zog in seinem Jahresbericht Bilanz über sämtliche Tätigkeiten und Veranstaltungen im abgelaufenen Dienstjahr 2018, herauszuheben in der jährlichen Statistik war hier besonders der zahlenmäßige Zuwachs innerhalb der Jugendfeuerwehren, aber auch die stattliche Anzahl an Betreuer/innen und Helfern in den einzelnen Feuerwehren. Besondere Beachtung galt auch dem im Vorjahr neu gegründeten Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr, welches sehr gut angenommen wurde und bereits etliche Veranstaltungen verbucht werden konnten. Thomas Haas bezeichnete dies als "die größte und beste Tat" welche die Kreisjugendleitung in seiner bisherigen Amtszeit auf den Weg gebracht hatte.

Dass das Jugendforum samt den an die dortige Spitze gewählten Kreisjugendsprecher/innen hervorragend ankommt und äußerst positiv angenommen wird, war auch in einer kleinen "Talk-Runde" deutlich herauszuhören : Interviewt von Fachgebietsleiter Alexander Bauer referierten zwei der vier amtierenden Kreisjugendsprecher über bereits besuchte Veranstaltungen, Workshops und andere Tätigkeiten in ihrem jeweiligen Amt als Kreisjugendsprecher.  Eine große Rolle spielten insbesondere verschiedene Workshops u.a. an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal zum Thema Wählen ab 16.

Bilanz zog auch der noch amtierende Landesjugendleiter Thomas Häfele in seiner Ansprache. Er war aus Stuttgart extra zur Versammlung nach Michelbach gekommen, um über aktuelle Themen auf Landesebene zu sprechen. Auch hier wurde das Thema der allgegenwärtigen Kommunal- und Europawahl am 26. Mai 2019 aufgegriffen und aus Seiten der Jugendfeuerwehr betrachtet - ganz besonders, was eigentlich das Thema Jugendfeuerwehr mit dem Thema Wählen zu tun hat. 

Für langjähriges Engangement und herausragende Leistungen im Bereich der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr konnten im Anschluss drei Kameraden durch Landesjugendleiter Thomas Häfele und Kreisjugendwart Thomas Haas mit dem Verdienstkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt werden. Betont wurde hierbei durch Kreisjugendwart Thomas Haas ganz besonders die gute und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Kameraden innerhalb der Kreisjugendleitung, aber auch darüber hinaus in den einzelnen Jugendfeuerwehren.

Grußworte und aktuelle Informationen aus dem landkreisweiten Feuerwehrgeschehen überbrachten auch Kreisbrandmeister Werner Vogel und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Alfred Fetzer in Ihren Ansprachen. Herauszuheben war hier vor allem die finanzielle Unterstützung der Kreisjugendfeuerwehr durch den Verband bzw. durch das Landratsamt, ohne deren Zuschüsse größere Veranstaltungen wie z.B. der Leistungsmarsch oder das Kreiszeltlager nicht stattfinden könnten.

Bestandteil der Tagesordnung war auch der Kassenbericht, stellvertretend für die Kassierin Alexandra Zieffle vorgetragen durch Fachgebietsleiter Alexander Bauer. Eine ordnungsgemäß geführte Kasse bescheinigten die beiden amtierenden Kassenprüfer, eine einstimmige Entlastung konnte somit durch die Delegierten vorgenommen werden. Zur Wahl stand 2019 auch das Amt eines Kassenprüfers. Die bisherige Kassenprüferin und ehemalige Kreisjugendwartin Nadine Engelhardt wurde von den Delegierten in Ihrem Amt bestätigt und ebenfalls einstimmig für eine weitere Periode gewählt.

Mit dem Aufruf und der Bitte an alle Anwesenden und Gäste, am 26. Mai 2019 für eine gute Zukunft - auch in der Feuerwehr - wählen zu gehen, schloss Kreisjugendwart Thomas Haas die Deligiertenversammlung nach rund 1,5 Stunden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Gästen, Besuchern und Ehrengästen sowie allen Delegierten der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis. Ein besonderes Dankeschön gilt allen Kameraden/innen der Freiwilligen Feuerwehr Michelbach/Bilz und der Jugendfeuerwehr Michelbach/Bilz unter der Leitung von Jugendwartin Lisa Hoffmann für die hervorragende Organisation der Veranstaltung !

Für die zur Verfügung gestellten Bilder bedanken wir uns bei der Feuerwehr Michelbach/Bilz !

Text : (C) 2019 Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung
Bilder : (C) 2019 Feuerwehr Michelbach/Bilz

Leistungsmarsch der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall in Michelfeld | Jugendfeuerwehr | 18.05.2019

Es ist eines der Highlights im jährlichen Terminplan der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall : Der Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis.

Ausgetragen wird dieser jedes Jahr von einer der insgesamt 29 Jugendfeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall. Ausrichter des Wettkampfes war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Michelfeld, die in diesem Jahr auch gleichzeitig Ihr Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen feiert. So kamen am 18.05.2019 insgesamt 23 vorangemeldete Gruppen im Michelfelder Feuerwehrgerätehaus zusammen, um gemeinsam den beliebten Stationenlauf anzutreten. 

Bereits um 9.00 Uhr starteten die jeweils aus 9 Personen (plus mehrere "Auswechsel-Spieler") bestehenden Gruppen an den vorgegebenen Stationen zum Fußmarsch. Im Rundkurs von ca. 7 km rund um das Michelfelder Gerätehaus ging es für die Teilnehmer im Anschluss von Station zu Station - bewältigt werden mussten bis zur Siegerehrung am Nachmittag insgesamt 15 dieser Spielstationen. Zu lösen waren die meisten der an den Stationen gestellten Aufgaben nur durch Zusammenarbeit im Team und durch gemeinsames Schaffen und Können. So musste beispielsweise ein Unimog durch reine Körperkraft gezogen werden, verschiedene Getreide- und Pflanzenarten erraten werden oder ein Ball per Wasserstrahl durch ein Labyrinth befördert werden. Die von den Jugendlichen erbrachten Leistungen werden dann in Punkte umgerechnet und für jede Gruppe auf einer Punktekarte eingetragen. Die Gruppe, die am Ende die meisten Punkte an allen Stationen gesammelt hat, gewinnt nach abschließender Ankunft im Feuerwehrgerätehaus den Leistungsmarsch.

Auch die Jugendfeuerwehren aus Mainhardt und Rosengarten (Gruppe "RosMai") starteten in diesem Jahr erstmals mit einer gemeinsamen Wettkampfgruppe zum Leistungsmarsch - bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen waren die ersten Stationen schnell gemeistert, bevor das warme Mittagessen im Michelfelder Feuerwehrmagazin wartete. Dafür hatten es die Stationen am Nachmittag umso mehr in sich ! Doch mit vereinten Kräften und hervorragender Zusammenarbeit waren auch die letzten Stationen zügig gemeistert - nur das Wetter machte am Ende des Tages einen Strich durch die Rechnung : Die letzten Stationen und der Rückweg zum Gerätehaus waren von strömendem Regen begleitet. Doch auch triefnass und erschöpft konnte diese Tatsache die gute Stimmung im Team kaum trüben, denn nach Ankunft in der Feuerwache Michelfeld stand gegen 16.30 Uhr die Siegerehrung auf dem Programm : Eingeleitet durch Grußworte des Bürgermeisters Herrn Binnig, des Michelfelder Abteilungskommandanten Christoph Knirsch und des Kreisjugendwartes Thomas Haas übernham der Michelfelder Jugendwart Thomas Grün im Anschluss die Vergabe der Urkunden, Gastgeschenke und Pokale an die jeweiligen Vertreter/innen der Jugendfeuerwehren.

Ganz nach dem Motto "Mitmachen Ehrensache - dabei sein ist alles" erkämpfte sich das Team "RosMai" einen 19. Platz in der Gesamtwertung von insgesamt 23 Wettkampfgruppen. Den verdienten Sieg sicherte sich die Jugendfeuerwehr Bühlertann, dicht gefolgt von der Jugendfeuerwehr Schrozberg auf Platz 2.

Nach der Siegerehrung ging es noch zum gemeinsamen Gruppenbild vor die Feuerwache : Rund 300 Teilnehmer bildeten einen "großen Bilderrahmen" aus Menschen um das Wort "DANKE", welches mit Feuerwehrschläuchen ausgelegt worden war. Winkend und mit vielen Händen nach oben entstand somit aus dem Korb der Drehleiter Schwäbisch Hall ein tolles Abschlussbild von oben, ehe sich die aus dem ganzen Landkreis angereisten Jugendfeuerwehren mit einem jeweils kleinen Abschiedsgruß aus Blaulicht und Horn wieder auf den Rückweg machten. 

Ein Dank gilt allen Organisatoren, Helfern und Ausrichtern des Leistungsmarsches 2019, die für eine wunderbare, tolle und reibungslose Veranstaltung der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall gesorgt haben. Ein weiteres Dankeschön gilt der Gemeinde Michelfeld als Schirmherr und Mit-Organisator des Leistungsmarsches sowie insbesondere dem Michelfelder Jugendwart Thomas Grün und seinem Team für die federführende Organsation und Vorbereitung des Wettkampfes !

Die Jugendfeuerwehren aus Mainhardt und Rosengarten gratulieren darüber hinaus der Jugendfeuerwehr Michelfeld ganz herzlich zum Jubiläum und zum 30-jährigen Bestehen ! Herzlichen Glückwunsch !

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

24h-Dienst : "Berufsfeuerwehrtag" | Jugendfeuerwehr | 03.05. + 04.05.2019

Wenn das Essen warten muss – 24h-Dienst der Jugendfeuerwehr Mainhardt

„1. Rohr Wasser marsch“ ruft Lars unter seiner Maske etwas undeutlich in ein Funkgerät und hebt dabei die Hand nach oben. Sekunden später schießt schon das Wasser aus der Spitze des Strahlrohrs. Lars (11) und sein Kamerad Johannes (13) müssen kräftig zupacken, um den Schlauch unter Kontrolle  zu halten und den Wasserstrahl zielgerecht auf einen brennenden Feuerkorb zu leiten. Beide sind Mitglied der Jugendfeuerwehr Mainhardt, die an diesem Wochenende einen so genannten „24-Stunden-Dienst“ durchführt.

Die Jugendlichen fiebern diesem Termin das ganze Jahr über entgegen “, weis Jugendwart Matthias Albrecht. „Es ist das Highlight überhaupt im jährlichen Dienstplan“. Angelehnt an den Alltag einer Berufsfeuerwehr verbringen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei dieser Veranstaltung rund 24 Stunden gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus. Die Hose über den Stiefeln und Jacke, Helm und Handschuhe sofort griffbereit – ganz nach dem Vorbild der aktiven Kameraden haben die meisten der Jugendlichen ihre orange-blauen Uniformen bereits „einsatzfertig“ an den Spinden im Jugendraum vorbereitet.

Die Nachtlager im großen Saal sind gerade aufgebaut, da ertönt der Alarm. Die Meldung auf dem Einsatzfax lässt verlauten : PKW-Brand im Nachbarort, eine Person vermisst. Eine Tafel mit Namensschildern verrät die Mannschaftseinteilung der Fahrzeuge, ausgerückt wird ganz original mit Blaulicht und Martinshorn. Viel Freizeit bleibt den Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Mainhardt nach diesem Einsatz nicht, denn kaum zurück in der Feuerwache ertönt erneut der Alarm. Ein Kind ist von einem Baugerüst in eine Grube gestürzt und muss gerettet werden. Groß ist die Verwunderung bei den Jugendlichen, als beim Eintreffen an der Einsatzstelle sämtliche Eltern sowie Kameraden der Jugendfeuerwehr Michelfeld versammelt sind und die Durchführung der Personenrettung gespannt verfolgen. „Ich möchte zeigen, was die Jugendfeuerwehr leistet und was in den Diensten erarbeitet wird“, kommentiert Jugendwart Albrecht. Daher habe er bewusst alle Eltern sowie den Michelfelder Jugendwart mit Kameraden zu dieser Schauübung eingeladen. Belohnt wird die erfolgreiche Rettung der Übungspuppe mit reichlich Beifall der sichtlich beeindruckten Zuschauer.

Die im Anschluss erhoffte Verschnaufpause mit warmer Mahlzeit fällt kurz aus, ein Gefahrgutunfall in einem örtlichen Betrieb ruft die Jugendfeuerwehr erneut auf den Plan – das Essen muss warten. Während die einen „im Einsatz“ sind, bereiten andere bereits die nächsten Übungen vor : Unterstützt wird die Jugendfeuerwehr Mainhardt während ihrem 24-stündigen Dienst durch die vier Außenabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mainhardt, die jeweils in Eigenregie verschiedene, durch die Jugendleitung vorgegebene Einsatz-Szenarien vorbereiten. „Hervorragend, wie das klappt !“, lobt Gesamtkommandant Bernd Schanzenbach die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und der Jugendfeuerwehr. Er ist begeistert, was das Team um Jugendleiter Matthias Albrecht in diesem Zeitraum auf die Füße stellt und wie engagiert und souverän die zukünftigen Feuerwehrmänner und -frauen die gestellten Übungseinsätze bewältigen. Man müsse sich bei einer solch guten Ausbildung und Leistung der Jugendlichen keine Sorgen um einen schlagkräftigen Feuerwehrnachwuchs machen, ist Schanzenbach sich sicher. Auch der Mainhardter Jugendwart ist stolz auf „seine Mannschaft“ und deren hervorragende Leistungen : Er bringt den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in der abschließenden Nachbesprechung viel Lob und Anerkennung entgegen.

Zu insgesamt 9 Einsätzen rücken die Jugendlichen Retter an diesem Wochenende aus, dass die Nachtruhe dabei äußerst kurz ausfällt, ist schon fast obligatorisch.

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Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Anheben von Lasten" | Jugendfeuerwehr | 13.04.2019

Zum umfangreichen Aufgabengebiet einer Feuerwehr gehören nicht nur das Löschen von Bränden oder die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen, sondern auch viele weitere Tätigkeiten im Bereich der technischen Hilfeleistung : beispielsweise das Anheben oder Bewegen von Lasten. Welche Vielzahl an Lasten es gibt, wie mit diesen umzugehen ist und vor allem wie man diese sicher und vorsichtig ohne Gefahren bewegt - dies war Thema des vergangenen Jugendfeuerwehr-Übungsdienstes am 13.04.2019.

Ohne Theorie keine Praxis ! Dieser Grunsatz gilt nicht nur in der Fahrschule, sondern nahezu überall - und ganz besonders auch in der Jugendfeuerwehr. So war vor Durchführung einer praktischen Übung zum Thema auch in diesem Dienst vorab wieder ein theoretischer Teil eingebaut, um den jugendlichen Rettern ein entsprechendes Hintergrundwissen anzueignen. "In welchen Situationen müssen Lasten durch die Feuerwehr angehoben werden ?" "Mit welchen Hilfsmitteln und Gerätschaften der Fahrzeugbeladung können Lasten angehoben werden ?" und vor allem : "Was muss beim Anheben von Lasten dringend beachtet werden ?" Am konkreten Beispiel einer eingeklemmten Person unter einem PKW konnte auf all diese Fragen eingegangen und entsprechende Antworten gefunden werden. So stellte sich beispielsweise heraus, dass sich Feuerwehrschläuche nicht nur zum Löschen oder zur Herstellung einer Wasserversorgung eignen, sondern auch hervorragend als Unterbaumaterial funktionieren. Auch wurde gelernt, dass zur Lösung einer solchen Situation nicht zwangsweise immer großes und viel technisches Gerät aus der Fahrzeugbeladung benötigt wird - oftmals reichen kleine Gerätschaften und ein kleiner Schwung an Kreativität schon aus.

Gestärkt mit frischem Hintergrundwissen konnte die erlernte Theorie im anschließenden, praktischen Teil des Dienstes auch sogleich umgesetzt werden : In der Fahrzeughalle trafen die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen auf eine Übungspuppe, welche unter einem PKW eingeklemmt war und aus dieser Lage befreit und gerettet werden musste. Gemeinsam im Team wurde entschieden, welches Rettungsmittel zum Anheben des Last (= PKW) sinnvoll und am besten geeignet ist und welches Unterbaumaterial zum Sichern der Last verwendet werden soll. Zu Nutze machen konnten sich die Jugendlichen hierbei das Ablaufschema zum Vorgehen in solchen Situationen, welches zuvor im Theorie-Teil an der Tafel visuell veranschaulicht wurde.

So konnte mittels eines einfachen Wagenhebers, mehrerer B-Schläuche sowie Unterschiebblöcke zügig ein geeigneter und vor allem sicherer Lösungsweg gefunden werden, um den PKW anzuheben, zu sichern und den darunterliegenden Dummy (Übungspuppe) zu befreien. Natürlich erfolgte auch diese praktische Übung absolut altersgerecht und jugendfeuerwehr-konform unter fachmännischer Anleitung des Jugendwartes sowie unter Absicherung durch das Betreuer-Team.

Ganz nebenbei wurde der Feuerwehr-Nachwuchs durch diese Übung auch im Bereich der Arbeitseinteilung innerhalb einer Löschgruppe mit 9 Mann geschult, nämlich welche Aufgaben die einzelnen Trupps (= 2 Personen) bei der Durchführung einer technischen Hilfeleistung haben und wie diese durch den so genannten Gruppenführer koordiniert werden.

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Einsatzübung : "Brandeinsatz mit Personenrettung" | Jugendfeuerwehr | 30.03.2019

"Brand in einem Mehrfamilienhaus, mehrere vermisste Personen" - Dies war das Einsatzstichwort für eine größer angelegte Jugendfeuerwehr-Einsatzübung im Rahmen eines abteilungsübergreifenden Übungsdienstes am 30.03.2019. Als "Brandobjekt" diente das Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Ammerstweiler. Angenommen wurde hier ein Brand im Treppenhaus mit heftiger Rauchentwicklung, so dass der Treppenraum nicht mehr als Rettungsweg zur Verfügung steht und mehrere Personen (dargestellt durch Übungspuppen) in verschiedenen Stockwerken eingeschlossen waren. 

Ganz nach dem Vorbild der aktiven Feuerwehr rückte auch die Jugendfeuerwehr gleich mit zwei großen Fahrzeugen zeitversetzt vor dem Gebäude an. Während sich die Besatzung des ersten Fahrzeuges sofort um die vorrangige Menschenrettung und Brandbekämpfung kümmerte, stellte das nachrückende, zweite Fahrzeug eine entsprechende Wasserversorgung über einen Hydranten (=Wasserentnahmestelle) in der Strasse sicher.

Ausgerüstet mit Strahlrohr, Schlauch, Handlampe, Leinenbeutel, Funkgerät und Tragetuch machten sich zwei Trupps des ersten Fahrzeugs auf in das Gebäude, um nach den vermissten Personen zu suchen und um den Brandherd zu lokalisieren. Dieser war zügig gefunden und das fiktive Feuer schnell gelöscht, so dass ab diesem Zeitpunkt die Suche und Rettung der eingeschlossenen Personen im Vordergrund stand. Auf Grund der zahlreichen Räumlichkeiten und der verschiedenen Geschosse gestaltete sich die Suche der beiden eingesetzten Trupps aufwendig und zeitintensiv. Erschwerend kam hinzu, dass durch das vorbereitende Betreuer-Team etliche Hindernisse in den Räumen eingebaut waren, die es zu beseitigen bzw. zu umgehen galt.

Schließlich konnten jedoch zwei Personen in unterschiedlichen Geschossen ausfindig gemacht und jeweils per Tragetuch vorsichtig und sicher aus dem Gebäude gerettet werden. Hilfreich waren hierzu auch die im vorangegangenen Übungsdienst (Thema "Retten") erlenten Fähigkeiten im Umgang mit dem Tagetuch und dem Transport verletzter Personen. Da die Übungspuppen ("Dummys") gewichtsmäßig für zwei Jugendliche alleine zu schwer sind, kamen zur so genannten Tragehilfe auch die beiden, am Gebäude-Eingang bereitgestellten Sicherungstrupps zum Einsatz. Mit jeweils vier oder mehr Personen am Tragetuch konnten die "verletzten Personen" vorschriftsgemäß und problemlos zur Sammelstelle vor dem Gebäude transportiert werden.  

Nach rund 1,5 Stunden war die Übung inclusive obligatorischer "Einsatz-Nachbesprechung" erfolgreich beendet und alle Materialien wieder sicher in den Fahrzeugen verstaut. Natürlich wurde der fiktive Brandherd im Gebäude auch nur trocken "gelöscht", ebenso wurden alle Schlauchleitungen nur zur reinen Veranschaulichung aufgebaut und - auch trotz herrlichem und warmem Frühlingswetter - nicht mit Wasser befüllt.

Ziele der Einsatzübung waren insbesondere :

  • die Kommunikation der verschiedenen Trupps durch Funkgeräte,
  • das zügige und schnelle Retten von Personen mit bereits bekannten Materialien und entsprechendem Vorwissen sowie
  • das Aufbauen und Verstehen einer funktionierenden Wasserversorgung für die erfolgreiche Durchführung eines wirksamen Löschangriffs.

Auch dieses mal haben die jugendlichen Retter wieder gezeigt, wie wichtig die Arbeit im Team und in der Gemeinschaft ist, und wie wichtig die Kommunikation untereinander ist, um ein solches Übungs-Szenario erfolgreich zu bewältigen. Viel Lob gab es in der Nachbesprechung daher von Seiten des Jugendwartes und des Betreuer-Teams, die allesamt begeistert und hochzufrieden mit den Leistungen der angehenden Feuerwehrmänner und -frauen waren !

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Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

2. Workshop der Kreisjugendsprecher zum Thema "Kommunalwahl - Wählen ab 16 - Bestimme, was passiert" in Bruchsal | 22./23.03.2019

Getreu dem Motto "Meine Entscheidung - Meine Zukunft" belegten drei der vier Kreisjugendsprecher der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall gemeinsam mit weiteren Jugendsprechern aus anderen Landkreisen einen zweiten Workshop zum Thema "Kommunalwahl - Wählen ab 16 - Bestimme, was passiert". Dieser fand vom 22.-23. März 2019 an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal statt. Vertreten waren neben den zahlreich angereisten Kreisjugendsprechern auch die vier amtierenden Landesjugendsprecher sowie etliche Kreisjugendfeuerwehrwarte aus verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg.

Projektpartner der Kommunalwahl-Workshops ist die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, von welcher auch die beiden Referenten/Moderatoren Udo Wenzl und Pavlos Wacker stammen. So standen für Freitag Abend gleich mehrere, auszuarbeitende Themen im Rahmen eines "Moderations-Coachings" auf dem Programm : "Was für eine Rolle spielt eine Kommune in meinem Leben ?", was bedeutet in diesem Hinblick überhaupt "meine Zukunft" oder "meine Verantwortung ?" In Gruppen wurden diese nicht ganz einfachen Fragestellungen von den Kreisjugendsprechern eingehend behandelt, erörtert und zum Ende des Abends vielerlei Antworten zusammen getragen.

Diese wurden zu Beginn des zweiten Workshop-Tags den ebenfalls anwesenden Kreisjugendleitern präsentiert und vorgetragen. Es folgte im weiteren Verlauf die Vorstellung des "brandneuen" Lehrfilms zum Thema Kommunalwahl, welcher nur wenige Wochen zuvor bei einem anderen Lehrgang extra aufwendig gedreht wurde :

https://www.youtube.com/watch?v=RYaIoTFTKwk&fbclid=IwAR2EbUABu5rhpjD6gwMZLGWDqtPFPiEja_bQxosU8S5ygxXpepDJYN5dClE

Zum Film erscheinen in Kürze noch eine Handreichung sowie eine PowerPoint-Präsentation, die nach jeweiliger Fertigstellung auf der Internetseite der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg zu finden sind. 

Auf dem Programm stand jedoch am Samstag nicht nur der kommunale und regionale Rahmen, sondern auch Europa ! Denn gewählt werden am 26. Mai 2019 nicht nur Gemeinde-, Stadt- oder Kreisräte, sondern auch das Europäische Parlament. Johannes Jung, Beauftragter für europäische Integration der Landesregierung im Justiz- und Europaministerium und Karl-Ulrich Tempel, stv. Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, referierten hierzu in kurzen Beiträgen sowie darüber hinaus über deren Tätigkeiten und Arbeitsbereiche im Bezug auf dieses Thema.

Bei einem im Anschluss durchgeführten "World-Café" zwischen den erwachsenen Kreisjugendleitern und den Jugendlichen wurden hauptsächlich die Kommunen betreffende Themen wie "Was kann man allgemein verbessern ?" oder "Wie kann man das Thema Kommunalwahl am besten an andere Jugendliche vermitteln ?" behandelt. Zugleich wurden jedoch auch verschiedene Sachgebiete im Bezug auf die anstehenden Europawahlen besprochen. 

Mit intensiven Gesprächen und lebhaften Diskussionen rund um das Kern-Thema "Meine Zukunft - Meine Entscheidung" endete der zweitägige Workshop für alle Teilnehmer. Am Ende steht jedoch für alle ein klares und eindeutiges Fazit :

Kommunalpolitik geht uns alle etwas an !

Insbesondere in den Jugendfeuerwehren, die flächendeckend in rund 1014 Gemeinden in ganz Baden-Württemberg fest verankert sind, bietet sich das Thema "Europa- und Kommunalwahlen" äußerst gut zur Weitervermittlung an. So kann für die Zukunft eine hoffentlich wesentlich umfangreichere Wahlbeteiligung ab 16 Jahren erreicht werden und darüber hinaus letztendlich auch eine größere und aktivere Beteiligung im kommunalpolitischen Alltag durch jüngere Altersschichten erzielt werden.

Text : Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung
Bilder : (C) 2019 Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Aktiver Moderationsworkshop „Kommunalwahl 2019 - Moderieren kann ich selbst?!“ in Stuttgart | 16.03.2019

Am Freitag, den 16. März 2019 trafen sich sieben politisch interessierte und engagierte Jugendliche in Stuttgart in der Berufsfeuerwehr Wache 2, wo der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ein Tagungsraum zur Verfügung stand. Der Moderationsworkshop mit dem Titel „Kommunalwahl 2019 - Moderieren kann ich selbst?!“ wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt und war in erster Linie dazu gedacht, die anwesenden Jugendlichen darauf vorzubereiten, selbst eine (Erstwähler-) Veranstaltung vorzubereiten und umzusetzen, bei der beispielsweise Kandidaten der Kommunalwahl eingeladen werden. Da am 26. Mai 2019 auch die 16 Jährigen wählen dürfen, ist es wichtig, gerade ein junges Publikum anzusprechen.

Vatan Ukaj, Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung und Ursula Nusser, Moderationstrainerin und ehemalige Mitarbeiterin des SWR, schulten in Rhetorik und stellten Moderationsformate vor, die sich für Wahlveranstaltungen eignen und beantworteten Fragen wie „Was ist Moderieren?“ , „Welche Techniken gibt es?“ , „Wie geht man vor?“ , „Was wird benötigt?“ , „Gibt es rechtlich etwas zu beachten?“.

Nachmittags hatten die Jugendlichen die Möglichkeit dem Politikwissenschaftler Jakob Müller (Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung) Fragen über Politik zu stellen, was professionell mit einer Videokamera aufgenommen wurde, um anschließend in der Videoanalyse die Fragetechnik in den Fokus zu nehmen, um diese für die Zukunft zu verbessern, aber auch die Antworten des Befragten wurden genauer unter die Lupe genommen beziehungsweise dessen Körpersprache analysiert.

Kommunalpolitik ist in unserer Gesellschaft ein sehr wichtiges und grundlegendes Thema und betrifft auch die Feuerwehren vor Ort. Die Jugendfeuerwehr ist eine flächendeckende Organisation mit vielen Mitgliedern und kann somit viele Erstwählerinnen und Erstwähler zum Thema informieren und zur Wahl animieren. Geht wählen, eure Stimme zählt!

Meine Zukunft – meine Entscheidung!

Text : Tom Böttcher, Kreisjugendsprecher KJF Schwäbisch Hall | JFW Mainhardt
Bilder : (C) 2019 Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg | Jugendbüro

Übungsdienst : "Retten" | Jugendfeuerwehr | 16.03.2019

Welche Aufgaben im Bereich "Retten" hat die Feuerwehr ? Mit welchen Beladungsgegenständen der Feuerwehrfahrzeuge können Personen gerettet werden ? Und wie wird mit diesen gearbeitet bzw. welches Wissen benötigen Feuerwehrangehörige dafür ? Mit diesen und zahlreichen weiteren Fragen beschäftigten Sich die die jugendlichen Retter am vergangenen Übungsdienst.

Vorab wurden im theoretischen Teil des Dienstes drei mögliche Rettungsmittel aus der Fahrzeugbeladung ermittelt und deren jeweilige Vor- und Nachteile visuell an der Tafel gesammelt. Herausgefunden wurde dabei, dass alle drei Gegenstände - egal ob Trage, Tragetuch oder Rettungsbrett (Spineboard) - vielseitig einsetzbar sind, es hierbei aber auf die jeweilige "Rettungs-Situation" ankommt und wie diese dabei einzusetzen sind. Es zeigte sich weiterhin, dass es beim Einsatz der jeweiligen Gerätschaften vor allem auf Form, Größe, Gewicht und den benötigten Personalaufwand ankommt, 

Im zweiten Teil des Dienstes konnte dann die soeben erlernte Theorie praktisch umgesetzt werden : Unter der fachmännischen Anleitung der Betreuer und den wachsamen Augen des Jugendwartes durften die Jugendlichen die Gerätschaften selbst erkunden und - selbstverständlich ganz jugendfeuerwehr-konform - einsetzen. So musste beispielsweise eine verletze Person vorsichtig und schonend auf eine Trage gelegt oder eine Übungspuppe per Rettungsbrett aus einem Fahrzeug gerettet werden. Dass dies gar nicht so einfach ist, zeigte sich schnell. Denn nur mit der richtigen Technik, dem korrekten Umgang sowie kleinen Tricks und Kniffen kann schnell und effektiv geholfen werden.

Ganz nebenbei wurde der Feuerwehr-Nachwuchs durch diese Übungen auch im Bereich der "Gerätekunde" geschult, nämlich wo die besagten Geräte auf den Fahrzeugen verlastet sind und wie diese funktionieren.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Workshop der Kreisjugendprecher auf Landesebene : "Wählen ab 16 - Kommunalwahl" | 15.03.2019

Vom 15.02.-16.02.2019 fand in Weil der Stadt für die Kreisjugensprecher der Jugendfeuerwehren aus ganz Baden-Württemberg ein 2-tägiger Workshop zum Thema "Kommunalwahlen - Wählen ab 16" statt. Auch der Landkreis Schwäbisch Hall war mit drei der derzeit vier amtierenden Kreisjugend-sprechern auf dem Workshop  vertreten, der durch zwei Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung geleitet wurde.
Was ist eine Kommune ? Was sind die Aufgaben einer Kommune ? Wie funktioniert eine solche und zu was sind Kommunen verpflichtet ? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigten sich die Jugendlichen im Hinblick auf die am 26. Mai 2019 in ganz Baden-Württemberg anstehenden Kommunalwahlen bereits am ersten Abend der Fortbildung. Das eigentliche Kern-Thema des Workshops beschäftigte sich jedoch mit der Hauptfragestellung, was genau Kommunalpolitik ist und was überhaupt die Jugendfeuerwehr damit zu tun hat.

Veranschaulicht und verdeutlicht wurde dies durch ein aufwendig gestaltetes Film-Projekt, welches die jungen, engagierten Feuerwehrmänner und -frauen über beide Tage gemeinsam erarbeitet haben. Inhalt des Films : Ein kurzes Rollenspiel mit den Jugendlichen als Schlüsselfiguren, Interviews und ein Gesamtüberblick über das wichtige Thema des "Wählens ab 16". Der per Filmteam und Drehbuch professionell aufgemachte Kurzfilm soll vor allem die Jugendwarte der einzelnen Jugendfeuerwehren dazu animieren, das Thema den Jugendlichen weiter zu vermitteln, insbesondere die Wichtigkeit, sein Wahlrecht früh auszuüben und mitbestimmen zu können.

Der zweite Tag des Workshops beschäftigte sich mit einer weiteren, wichtigen Fragestellung
zu diesem Thema : Wie kann eine Kommunikation zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitik geschaffen werden und - vor allem - wie kann man Jugendliche überhaupt für diese Thematik begeistern ? In verschiedenen Gesprächen, Gruppenarbeiten und Spielen wurden wichtige Aspekte und Ideen herausgearbeitet, mit einem klaren Fazit am Ende : Es gibt vielerlei Möglichkeiten, Jugendliche für das Thema Wahlen und Kommunalpolitik zu begeistern sowie verschiedenste Möglichkeiten, einen Kommunikationsfaden zwischen den zukünftigen "Jungwählern" und "Politikern" aufzubauen.

Ein überaus wichtiges Thema, dass insbesondere für die Zukuft in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielt und das verstärkt - gerade durch den Einbezug von Jugendlichen - angesprochen und angegangen werden muss. Um dieses Ziel zu verfolgen sowie um diesem Thema einen weiteren, öffentlichen Anstoß zu geben, soll der entstandene Film gemeinsam mit einer extra hierfür erstellten Handreichung an alle Jugendwarte in Baden-Württemberg verschickt werden. Kommunalpolitik und
Jugendfeuerwehr soll so anschaulich und verständlich verknüft werden.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Hauptversammlung 2019 | Jugendfeuerwehr | 01.03.2019

Auch bei der jährlichen Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Mainhardt ist die Jugendfeuerwehr als satzungsgemäß eigenständige Abteilung stets anwesend.

Denn wie alle anderen Abteilungen hält auch die Jugendfeuerwehr das gesamte Jahr über zahlreiche Übungs-Dienste, Zusatz- und Sonderdienste oder weitere Veranstaltungen zusammen ab, die am Jahresende vom Kommdant der Jugendabteilung (= Jugendwart) in einem Jahresbericht zusammengefasst und festgehalten werden. Dieser Bericht wird an der Jahres-Hauptversammlung entsprechend der Tagesordnung neben den Berichten von Kommandant und Abteilungskommandanten, des Leiters der Altersabteilung und des Pressesprechers ebenfalls vorgetragen und präsentiert.

Jährliche Zahlen, Daten und Fakten der Jugendfeuerwehr erreichen somit neben allen Mitgliedern der Gesamtwehr auch die Gäste und Vertreter der umliegenden Feuerwehren sowie den Kreisbrandmeister oder auch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes.

Nicht zuletzt im Hinblick auf die Zukunft und den damit verbundenen "Nachschub" an jungen Feuerwehrmännern und -frauen ist es daher wichtig, eine Jugendfeuerwehr und deren Arbeit innerhalb der eigenen Feuerwehr angemessen zu präsentieren und dieser einen entsprechenden Stellenwert zu geben.

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Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Knobelaufgaben" | Jugendfeuerwehr | 16.02.2016

"Knobelaufgaben" war das Thema des Jugendfeuerwehr-Übungsdienstes vom 16.02.2019. So mussten durch die Jugendlichen mehrere, vom Betreuer-Team vorbereitete Aufgaben gelöst werden. Schnell wurde klar, dass hinter den anfänglich sehr einfach aussehenden Aufgaben doch mehr steckte und diese nicht ohne Weiteres zu bewältigen sind. Erschwerend kamen etliche Vorgaben hinzu, die für die verschieden möglichen Lösungswege mit zu bedenken waren : 

Spiel 1 : Ein Tischtennisball befindet sich in einem hohen Bierglas. Das Bierglas steht mittig in einem Ring aus Schläuchen, Durchmesser des Rings ca. 20m. Wie bekommt man den Tischtennisball aus dem Glas bzw. im Endeffekt ganz aus dem Schlauch-Ring heraus ? Vorgabe : Der Ring aus Schläuchen darf nicht betreten werden, das Glas darf nicht berührt oder umgeworfen werden und der Tischtennisball darf nicht mit den Händen berührt werden ! Als Material zur Lösung der Aufgabe steht die gesamte Beladung eines Löschruppenfahrzeugs (LF) zur Verfügung.

Spiel 2 : Ein gefülltes Sekt-Glas steht mittig auf einer Plane. Das Sekt-Glas mit Plane muss vom Ausgangsort an einen anderen Zielort transportiert werden. Vorgabe : Das Glas darf nicht festgehalten oder umgeworfen werden, das Wasser muss im Glas bleiben und die Plane darf nicht entfernt oder abgeändert werden ! Für diese Aufgabe stehen keine weiteren Materialien zur Verfügung.

Erlernt werden sollte mit diesen Spielen, dass insbesondere im Hinblick auf die Zukunft der Jugendlichen als spätere, aktive Feuerwehrmänner und -frauen gerade Aufgaben im feuerwehrtechnischen Bereich ausschließlich durch Zusammenarbeit im Team, durch Absprachen sowie durch Gruppenfähigkeit gelöst werden können. Die notwendige, überaus wichtige Kommunikation steht hierbei absolut im Vordergrund. Nur durch gemeinsame Ideen und Absprachen sowie ein gemeinsames Handeln nach exakt diesen Absprachen können vorab funktionierende Lösungsansätze sowie im Anschluss umfangreiche Lösungen für ein schwierig erscheinendes Problem erarbeitet und durchgeführt werden.

Daher ist innerhalb der Jugendfeuerwehren die Schulung von Kommunikation, Team- und Gruppenfähigkeit und Beachten und Einhalten von Absprachen auch unter Einbezug verschiedener pädagogischer Ansätze äußerst wichtig und nicht nur für die Bewältigung späterer Einsätze wichtig : auch die Kameradschaft und der Zusammenhalt unter den Jugendlichen wird dadurch gestärkt !

Durch Einbringen vieler verschiedener Ideen, probieren und mehreren Lösungsansätzen bis hin zur funktionierenden Lösung haben die jugendlichen Retter beide Aufgaben im Endeffekt mit Bravour gemeistert und dabei festgestellt : Nur als Mannschaft - also zusammen - und mit dem Wissen und Können eines jeden Einzelnen innerhalb des Teams ist man stark und schlagkräftig !

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Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

 

 

Vorstellung der Kreisjugendsprecher | Jugendfeuerwehr | 04.02.2019

Interview mit Kreisjugendsprecher Tom Böttcher (17 Jahre) aus Mainhardt.

Name der Jugendfeuerwehr : Mainhardt

Eintrittsalter Jugendfeuerwehr : mit 12 Jahren

 

Warum wolltest du Kreisjugendsprecher werden und was sind deine Wünsche ?

Tom : Seit es im Gespräch war ein Jugendforum zu gründen, wollte ich Kreisjugendsprecher werden. Ein Wunsch von mir ist die Gleichberechtigung für alle in den Jugendfeuerwehren! Das heißt konkret, jedes Mitglied einer Jugendfeuerwehr, egal aus welcher Abteilung, sollte bei den Kreisveranstaltungen teilnehmen können. Auch wenn nicht die ganze Jugendfeuerwehr vertreten ist. Ein einfaches Beispiel wäre hier ein Mischzelt auf dem Kreiszeltlager. Zusätzlich wünsche mir ein erfolgreiches Jugendforum, mit dem wir etwas bewegen können.

Wie sollte deiner Meinung nach der perfekte Kreisjugendsprecher sein ?

Tom : Auf jeden Fall sollte er ein offenes Ohr für alle Beteiligten haben und sich in die Lage anderer hineinversetzen können. Niemanden ausgrenzen und auf gar keinen Fall rassistisch werden! Religion, Aussehen und Herkunft sind Persönlichkeitsrechte und sollten keine Rolle spielen. Zu perfekt ist allerdings auch nichts. Hierzu zitiere ich den Spruch: „Feiert eure Ecken und Kanten, denn Diamanten sind schließlich auch nicht rund“. Was natürlich nicht fehlen darf ist Durchsetzungsvermögen, was mir persönlich ganz wichtig ist. Denn nur um den heißen Brei herum reden bringt keinen weiter.

An welches besondere Ereignis kannst du dich in der Jugendfeuerwehrzeit erinnern ?

Tom : An meinen allerersten Dienst! Wir haben zwar „nur“ Hydranten gespült, aber ich habe mich gleich wie zu Hause gefühlt. Ich wurde sofort mitgezogen und in die Feuerwehr-Family aufgenommen. Heute bin ich sehr froh, damals der Jugendfeuerwehr beigetreten zu sein. Ein anderes Ereignis war das erste Mal mit der Drehleiter fahren. Das ist einfach die Königsklasse.

Worin unterscheidet sich die deiner Meinung nach die Jugendfeuerwehr zu anderen Vereinen ?

Tom : Eine gute Frage. Ich finde man lernt so viel für das Leben. Meiner Ansicht ist die Jugendfeuerwehr eine Gemeinschaft, die einem sehr viel beibringt - nicht nur feuerwehrtechnisch. Ein guter Knoten ist auch im Alltag sehr gut zu gebrauchen und die Jugendfeuerwehr stellt letztendlich die Zukunft der aktiven Feuerwehr.

Hast du weitere Hobbies ?

Tom : Ich bin früher regelmäßig in den Schützenverein gegangen, doch jetzt mache ich eine Ausbildung, da fehlt mir einfach die Zeit. Ich lebe und liebe die Feuerwehr und dabei wird es bleiben.

Was möchtest du später einmal beruflich ausüben und warum ?

Tom : Zurzeit mache ich eine Ausbildung als SHK-Monteur, (Sanitär/Heizung/Klima) aber man weiß nie, wohin es einen trägt. Ich möchte mal einem Beruf machen der mich glücklich macht! Ob das etwas direkt mit der Feuerwehr zu tun hat könnte sein, muss aber nicht.

 

Das Interview wurde durch die Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall durchgeführt.

Gerne können Sie dieses sowie weitere Interviews der anderen 3 Kreisjugendsprecher auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall unter der Rubrik "Kreisjugendfeuerwehr" nochmals nachlesen. Der Text wurde von uns mit der freundlichen Genehmigung der KJF SHA übernommen.

JUGENDFORUM der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall

... Das Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall

  • Das erst neu ins Leben gerufene Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall wurde bei der KJF-Delegiertenversammlung am 15. Juni 2018 in Mainhardt offiziell gegründet. Es ist der Zusammenschluss aller Jugendsprecher/innen der insgesamt 29 Jugendfeuerwehren im Landkreis gemeinsam mit den jeweiligen Jugendwarten und Stellvertretern. Im Jugendforum haben die Jugendlichen künftig die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen aktiv in die Jugendarbeit auf Landkreisebene einzubringen.
  • Bereits am 12. Mai 2018 trafen sich in Schwäbisch Hall alle Jugendsprecherinnen und Jugendsprecher zu einer ersten gemeinsamen Auftaktveranstaltung, bei der neben dem gemeinsamen Kennenlernen auch über Aufgaben und Möglichkeiten eines solchen Forums berichtet wurde. In verschiedenen Gruppen-Workshops wurden viele kreative Ideen und Impulse gesammelt sowie letztendlich der Arbeitsbereich des Jugendforums klar abgesteckt. Das neue Forum gibt den Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit, auch einmal über den "Tellerrand" der eigenen Jugendfeuerwehr hinaus zu schauen und dadurch viele neue Kontakte zu anderen Jugendlichen und Jugendfeuerwehren zu knüpfen - ein sehr wesentlicher Bestandteil der heutigen Jugendarbeit : Denn nur miteinander und gemeinsam (Kooperationen) können noch größere Erfolge erzielt und ein noch größeres Netzwerk aufgebaut werden !

... Sonderfunktion: Kreisjugendsprecher/in

  • Eine noch speziellere Aufgabe innerhalb der Jugendfeuerwehren bilden die Ämter der Kreisjugendsprecher und deren Stellvertreter (Sonderfunktion auf Landkreisebene).
  • Die aus den Reihen des Jugendforums per offizieller Wahl gewählten Kreisjugendsprecher bilden gemeinsam die Spitze des Jugendforums und sind jeweils auf 2 Jahre gewählt. Sie vertreten zusammen die Jugendfeuerwehren des Landkreises Schwäbisch Hall bei den verschiedensten Landes- und Kreisveranstaltungen der Feuerwehr.   
  • Derzeit gibt es im Landkreis Schwäbisch Hall insgesamt 4 gewählte Kreisjugendsprecherinnen und Jugendsprecher (2x männlich, 2x weiblich) : Lea H. (JFW Kirchberg/Jagst), Lara B. (JFW Rosengarten), Daniel A. (JFW Gerabronn) und Tom B. (JFW Mainhardt)

... Weitere Informationen

Weitere Informationen rund um die Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall finden Sie auch auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall unter dem Reiter "Kreisjugendfeuerwehr".