Aktuelles, Artikel & Bildergalerie: Freiwillige Feuerwehr Mainhardt

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Der neue FLYER der JUGENDFEUERWEHR ist da !!

Brandaktuell und druckfrisch : Unser neuer Flyer ist ganz aktuell bei uns eingetroffen ! Gestaltet durch die Presseabteilung mit einem tollen, übersichtlichen Design, vielen Bildern aus unseren Übungsdiensten und Aktivitäten sowie einigen, kompakten Informations-Blocks vermittelt der Flyer einen hervorragenden Eindruck von uns und unserer Arbeit und passt dazu auch optisch zu unserer Homepage und zu unserem schon vorhandenen Flyer der aktiven Feuerwehr !

Laden Sie sich den neuen Flyer der Jugendfeuerwehr Mainhardt zum ausdrucken und falten als pdf-Datei >>hier<< herunter !

  • Die Flyer in Druck-Version liegen zusätzlich im Rathaus Mainhardt (Gemeindeverwaltung) sowie in etlichen Geschäften in Mainhardt aus, gerne dürfen Sie sich dort ein Exemplar mitnehmen.
  • Selbstverständlich liegen die Flyer aber auch bei unseren Festen & Veranstaltungen aus.
  • Sie möchten ein persönliches Exemplar oder benötigen gleich mehrere Exemplare zum auslegen in der Schule, im Kindergarten, bei Jugend-Treffpunkten oder zum Verteilen an Ihre Kinder, Bekannte usw.?
  • Sprechen Sie uns einfach an ! Kontakt : Presseabteilung

Flyer & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Anheben von Lasten" | Jugendfeuerwehr | 13.04.2019

Zum umfangreichen Aufgabengebiet einer Feuerwehr gehören nicht nur das Löschen von Bränden oder die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen, sondern auch viele weitere Tätigkeiten im Bereich der technischen Hilfeleistung : beispielsweise das Anheben oder Bewegen von Lasten. Welche Vielzahl an Lasten es gibt, wie mit diesen umzugehen ist und vor allem wie man diese sicher und vorsichtig ohne Gefahren bewegt - dies war Thema des vergangenen Jugendfeuerwehr-Übungsdienstes am 13.04.2019.

Ohne Theorie keine Praxis ! Dieser Grunsatz gilt nicht nur in der Fahrschule, sondern nahezu überall - und ganz besonders auch in der Jugendfeuerwehr. So war vor Durchführung einer praktischen Übung zum Thema auch in diesem Dienst vorab wieder ein theoretischer Teil eingebaut, um den jugendlichen Rettern ein entsprechendes Hintergrundwissen anzueignen. "In welchen Situationen müssen Lasten durch die Feuerwehr angehoben werden ?" "Mit welchen Hilfsmitteln und Gerätschaften der Fahrzeugbeladung können Lasten angehoben werden ?" und vor allem : "Was muss beim Anheben von Lasten dringend beachtet werden ?" Am konkreten Beispiel einer eingeklemmten Person unter einem PKW konnte auf all diese Fragen eingegangen und entsprechende Antworten gefunden werden. So stellte sich beispielsweise heraus, dass sich Feuerwehrschläuche nicht nur zum Löschen oder zur Herstellung einer Wasserversorgung eignen, sondern auch hervorragend als Unterbaumaterial funktionieren. Auch wurde gelernt, dass zur Lösung einer solchen Situation nicht zwangsweise immer großes und viel technisches Gerät aus der Fahrzeugbeladung benötigt wird - oftmals reichen kleine Gerätschaften und ein kleiner Schwung an Kreativität schon aus.

Gestärkt mit frischem Hintergrundwissen konnte die erlernte Theorie im anschließenden, praktischen Teil des Dienstes auch sogleich umgesetzt werden : In der Fahrzeughalle trafen die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen auf eine Übungspuppe, welche unter einem PKW eingeklemmt war und aus dieser Lage befreit und gerettet werden musste. Gemeinsam im Team wurde entschieden, welches Rettungsmittel zum Anheben des Last (= PKW) sinnvoll und am besten geeignet ist und welches Unterbaumaterial zum Sichern der Last verwendet werden soll. Zu Nutze machen konnten sich die Jugendlichen hierbei das Ablaufschema zum Vorgehen in solchen Situationen, welches zuvor im Theorie-Teil an der Tafel visuell veranschaulicht wurde.

So konnte mittels eines einfachen Wagenhebers, mehrerer B-Schläuche sowie Unterschiebblöcke zügig ein geeigneter und vor allem sicherer Lösungsweg gefunden werden, um den PKW anzuheben, zu sichern und den darunterliegenden Dummy (Übungspuppe) zu befreien. Natürlich erfolgte auch diese praktische Übung absolut altersgerecht und jugendfeuerwehr-konform unter fachmännischer Anleitung des Jugendwartes sowie unter Absicherung durch das Betreuer-Team.

Ganz nebenbei wurde der Feuerwehr-Nachwuchs durch diese Übung auch im Bereich der Arbeitseinteilung innerhalb einer Löschgruppe mit 9 Mann geschult, nämlich welche Aufgaben die einzelnen Trupps (= 2 Personen) bei der Durchführung einer technischen Hilfeleistung haben und wie diese durch den so genannten Gruppenführer koordiniert werden.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Einsatzübung : "Brandeinsatz mit Personenrettung" | Jugendfeuerwehr | 30.03.2019

"Brand in einem Mehrfamilienhaus, mehrere vermisste Personen" - Dies war das Einsatzstichwort für eine größer angelegte Jugendfeuerwehr-Einsatzübung im Rahmen eines abteilungsübergreifenden Übungsdienstes am 30.03.2019. Als "Brandobjekt" diente das Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Ammerstweiler. Angenommen wurde hier ein Brand im Treppenhaus mit heftiger Rauchentwicklung, so dass der Treppenraum nicht mehr als Rettungsweg zur Verfügung steht und mehrere Personen (dargestellt durch Übungspuppen) in verschiedenen Stockwerken eingeschlossen waren. 

Ganz nach dem Vorbild der aktiven Feuerwehr rückte auch die Jugendfeuerwehr gleich mit zwei großen Fahrzeugen zeitversetzt vor dem Gebäude an. Während sich die Besatzung des ersten Fahrzeuges sofort um die vorrangige Menschenrettung und Brandbekämpfung kümmerte, stellte das nachrückende, zweite Fahrzeug eine entsprechende Wasserversorgung über einen Hydranten (=Wasserentnahmestelle) in der Strasse sicher.

Ausgerüstet mit Strahlrohr, Schlauch, Handlampe, Leinenbeutel, Funkgerät und Tragetuch machten sich zwei Trupps des ersten Fahrzeugs auf in das Gebäude, um nach den vermissten Personen zu suchen und um den Brandherd zu lokalisieren. Dieser war zügig gefunden und das fiktive Feuer schnell gelöscht, so dass ab diesem Zeitpunkt die Suche und Rettung der eingeschlossenen Personen im Vordergrund stand. Auf Grund der zahlreichen Räumlichkeiten und der verschiedenen Geschosse gestaltete sich die Suche der beiden eingesetzten Trupps aufwendig und zeitintensiv. Erschwerend kam hinzu, dass durch das vorbereitende Betreuer-Team etliche Hindernisse in den Räumen eingebaut waren, die es zu beseitigen bzw. zu umgehen galt.

Schließlich konnten jedoch zwei Personen in unterschiedlichen Geschossen ausfindig gemacht und jeweils per Tragetuch vorsichtig und sicher aus dem Gebäude gerettet werden. Hilfreich waren hierzu auch die im vorangegangenen Übungsdienst (Thema "Retten") erlenten Fähigkeiten im Umgang mit dem Tagetuch und dem Transport verletzter Personen. Da die Übungspuppen ("Dummys") gewichtsmäßig für zwei Jugendliche alleine zu schwer sind, kamen zur so genannten Tragehilfe auch die beiden, am Gebäude-Eingang bereitgestellten Sicherungstrupps zum Einsatz. Mit jeweils vier oder mehr Personen am Tragetuch konnten die "verletzten Personen" vorschriftsgemäß und problemlos zur Sammelstelle vor dem Gebäude transportiert werden.  

Nach rund 1,5 Stunden war die Übung inclusive obligatorischer "Einsatz-Nachbesprechung" erfolgreich beendet und alle Materialien wieder sicher in den Fahrzeugen verstaut. Natürlich wurde der fiktive Brandherd im Gebäude auch nur trocken "gelöscht", ebenso wurden alle Schlauchleitungen nur zur reinen Veranschaulichung aufgebaut und - auch trotz herrlichem und warmem Frühlingswetter - nicht mit Wasser befüllt.

Ziele der Einsatzübung waren insbesondere :

  • die Kommunikation der verschiedenen Trupps durch Funkgeräte,
  • das zügige und schnelle Retten von Personen mit bereits bekannten Materialien und entsprechendem Vorwissen sowie
  • das Aufbauen und Verstehen einer funktionierenden Wasserversorgung für die erfolgreiche Durchführung eines wirksamen Löschangriffs.

Auch dieses mal haben die jugendlichen Retter wieder gezeigt, wie wichtig die Arbeit im Team und in der Gemeinschaft ist, und wie wichtig die Kommunikation untereinander ist, um ein solches Übungs-Szenario erfolgreich zu bewältigen. Viel Lob gab es in der Nachbesprechung daher von Seiten des Jugendwartes und des Betreuer-Teams, die allesamt begeistert und hochzufrieden mit den Leistungen der angehenden Feuerwehrmänner und -frauen waren !

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

2. Workshop der Kreisjugendsprecher zum Thema "Kommunalwahl - Wählen ab 16 - Bestimme, was passiert" in Bruchsal | 22./23.03.2019

Getreu dem Motto "Meine Entscheidung - Meine Zukunft" belegten drei der vier Kreisjugendsprecher der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall gemeinsam mit weiteren Jugendsprechern aus anderen Landkreisen einen zweiten Workshop zum Thema "Kommunalwahl - Wählen ab 16 - Bestimme, was passiert". Dieser fand vom 22.-23. März 2019 an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal statt. Vertreten waren neben den zahlreich angereisten Kreisjugendsprechern auch die vier amtierenden Landesjugendsprecher sowie etliche Kreisjugendfeuerwehrwarte aus verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg.

Projektpartner der Kommunalwahl-Workshops ist die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, von welcher auch die beiden Referenten/Moderatoren Udo Wenzl und Pavlos Wacker stammen. So standen für Freitag Abend gleich mehrere, auszuarbeitende Themen im Rahmen eines "Moderations-Coachings" auf dem Programm : "Was für eine Rolle spielt eine Kommune in meinem Leben ?", was bedeutet in diesem Hinblick überhaupt "meine Zukunft" oder "meine Verantwortung ?" In Gruppen wurden diese nicht ganz einfachen Fragestellungen von den Kreisjugendsprechern eingehend behandelt, erörtert und zum Ende des Abends vielerlei Antworten zusammen getragen.

Diese wurden zu Beginn des zweiten Workshop-Tags den ebenfalls anwesenden Kreisjugendleitern präsentiert und vorgetragen. Es folgte im weiteren Verlauf die Vorstellung des "brandneuen" Lehrfilms zum Thema Kommunalwahl, welcher nur wenige Wochen zuvor bei einem anderen Lehrgang extra aufwendig gedreht wurde :

https://www.youtube.com/watch?v=RYaIoTFTKwk&fbclid=IwAR2EbUABu5rhpjD6gwMZLGWDqtPFPiEja_bQxosU8S5ygxXpepDJYN5dClE

Zum Film erscheinen in Kürze noch eine Handreichung sowie eine PowerPoint-Präsentation, die nach jeweiliger Fertigstellung auf der Internetseite der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg zu finden sind. 

Auf dem Programm stand jedoch am Samstag nicht nur der kommunale und regionale Rahmen, sondern auch Europa ! Denn gewählt werden am 26. Mai 2019 nicht nur Gemeinde-, Stadt- oder Kreisräte, sondern auch das Europäische Parlament. Johannes Jung, Beauftragter für europäische Integration der Landesregierung im Justiz- und Europaministerium und Karl-Ulrich Tempel, stv. Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, referierten hierzu in kurzen Beiträgen sowie darüber hinaus über deren Tätigkeiten und Arbeitsbereiche im Bezug auf dieses Thema.

Bei einem im Anschluss durchgeführten "World-Café" zwischen den erwachsenen Kreisjugendleitern und den Jugendlichen wurden hauptsächlich die Kommunen betreffende Themen wie "Was kann man allgemein verbessern ?" oder "Wie kann man das Thema Kommunalwahl am besten an andere Jugendliche vermitteln ?" behandelt. Zugleich wurden jedoch auch verschiedene Sachgebiete im Bezug auf die anstehenden Europawahlen besprochen. 

Mit intensiven Gesprächen und lebhaften Diskussionen rund um das Kern-Thema "Meine Zukunft - Meine Entscheidung" endete der zweitägige Workshop für alle Teilnehmer. Am Ende steht jedoch für alle ein klares und eindeutiges Fazit :

Kommunalpolitik geht uns alle etwas an !

Insbesondere in den Jugendfeuerwehren, die flächendeckend in rund 1014 Gemeinden in ganz Baden-Württemberg fest verankert sind, bietet sich das Thema "Europa- und Kommunalwahlen" äußerst gut zur Weitervermittlung an. So kann für die Zukunft eine hoffentlich wesentlich umfangreichere Wahlbeteiligung ab 16 Jahren erreicht werden und darüber hinaus letztendlich auch eine größere und aktivere Beteiligung im kommunalpolitischen Alltag durch jüngere Altersschichten erzielt werden.

Text : Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung
Bilder : (C) 2019 Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Aktiver Moderationsworkshop „Kommunalwahl 2019 - Moderieren kann ich selbst?!“ in Stuttgart | 16.03.2019

Am Freitag, den 16. März 2019 trafen sich sieben politisch interessierte und engagierte Jugendliche in Stuttgart in der Berufsfeuerwehr Wache 2, wo der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg ein Tagungsraum zur Verfügung stand. Der Moderationsworkshop mit dem Titel „Kommunalwahl 2019 - Moderieren kann ich selbst?!“ wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt und war in erster Linie dazu gedacht, die anwesenden Jugendlichen darauf vorzubereiten, selbst eine (Erstwähler-) Veranstaltung vorzubereiten und umzusetzen, bei der beispielsweise Kandidaten der Kommunalwahl eingeladen werden. Da am 26. Mai 2019 auch die 16 Jährigen wählen dürfen, ist es wichtig, gerade ein junges Publikum anzusprechen.

Vatan Ukaj, Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung und Ursula Nusser, Moderationstrainerin und ehemalige Mitarbeiterin des SWR, schulten in Rhetorik und stellten Moderationsformate vor, die sich für Wahlveranstaltungen eignen und beantworteten Fragen wie „Was ist Moderieren?“ , „Welche Techniken gibt es?“ , „Wie geht man vor?“ , „Was wird benötigt?“ , „Gibt es rechtlich etwas zu beachten?“.

Nachmittags hatten die Jugendlichen die Möglichkeit dem Politikwissenschaftler Jakob Müller (Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung) Fragen über Politik zu stellen, was professionell mit einer Videokamera aufgenommen wurde, um anschließend in der Videoanalyse die Fragetechnik in den Fokus zu nehmen, um diese für die Zukunft zu verbessern, aber auch die Antworten des Befragten wurden genauer unter die Lupe genommen beziehungsweise dessen Körpersprache analysiert.

Kommunalpolitik ist in unserer Gesellschaft ein sehr wichtiges und grundlegendes Thema und betrifft auch die Feuerwehren vor Ort. Die Jugendfeuerwehr ist eine flächendeckende Organisation mit vielen Mitgliedern und kann somit viele Erstwählerinnen und Erstwähler zum Thema informieren und zur Wahl animieren. Geht wählen, eure Stimme zählt!

Meine Zukunft – meine Entscheidung!

Text : Tom Böttcher, Kreisjugendsprecher KJF Schwäbisch Hall | JFW Mainhardt
Bilder : (C) 2019 Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg | Jugendbüro

Übungsdienst : "Retten" | Jugendfeuerwehr | 16.03.2019

Welche Aufgaben im Bereich "Retten" hat die Feuerwehr ? Mit welchen Beladungsgegenständen der Feuerwehrfahrzeuge können Personen gerettet werden ? Und wie wird mit diesen gearbeitet bzw. welches Wissen benötigen Feuerwehrangehörige dafür ? Mit diesen und zahlreichen weiteren Fragen beschäftigten Sich die die jugendlichen Retter am vergangenen Übungsdienst.

Vorab wurden im theoretischen Teil des Dienstes drei mögliche Rettungsmittel aus der Fahrzeugbeladung ermittelt und deren jeweilige Vor- und Nachteile visuell an der Tafel gesammelt. Herausgefunden wurde dabei, dass alle drei Gegenstände - egal ob Trage, Tragetuch oder Rettungsbrett (Spineboard) - vielseitig einsetzbar sind, es hierbei aber auf die jeweilige "Rettungs-Situation" ankommt und wie diese dabei einzusetzen sind. Es zeigte sich weiterhin, dass es beim Einsatz der jeweiligen Gerätschaften vor allem auf Form, Größe, Gewicht und den benötigten Personalaufwand ankommt, 

Im zweiten Teil des Dienstes konnte dann die soeben erlernte Theorie praktisch umgesetzt werden : Unter der fachmännischen Anleitung der Betreuer und den wachsamen Augen des Jugendwartes durften die Jugendlichen die Gerätschaften selbst erkunden und - selbstverständlich ganz jugendfeuerwehr-konform - einsetzen. So musste beispielsweise eine verletze Person vorsichtig und schonend auf eine Trage gelegt oder eine Übungspuppe per Rettungsbrett aus einem Fahrzeug gerettet werden. Dass dies gar nicht so einfach ist, zeigte sich schnell. Denn nur mit der richtigen Technik, dem korrekten Umgang sowie kleinen Tricks und Kniffen kann schnell und effektiv geholfen werden.

Ganz nebenbei wurde der Feuerwehr-Nachwuchs durch diese Übungen auch im Bereich der "Gerätekunde" geschult, nämlich wo die besagten Geräte auf den Fahrzeugen verlastet sind und wie diese funktionieren.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Workshop der Kreisjugendprecher auf Landesebene : "Wählen ab 16 - Kommunalwahl" | 15.03.2019

Vom 15.02.-16.02.2019 fand in Weil der Stadt für die Kreisjugensprecher der Jugendfeuerwehren aus ganz Baden-Württemberg ein 2-tägiger Workshop zum Thema "Kommunalwahlen - Wählen ab 16" statt. Auch der Landkreis Schwäbisch Hall war mit drei der derzeit vier amtierenden Kreisjugend-sprechern auf dem Workshop  vertreten, der durch zwei Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung geleitet wurde.
Was ist eine Kommune ? Was sind die Aufgaben einer Kommune ? Wie funktioniert eine solche und zu was sind Kommunen verpflichtet ? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigten sich die Jugendlichen im Hinblick auf die am 26. Mai 2019 in ganz Baden-Württemberg anstehenden Kommunalwahlen bereits am ersten Abend der Fortbildung. Das eigentliche Kern-Thema des Workshops beschäftigte sich jedoch mit der Hauptfragestellung, was genau Kommunalpolitik ist und was überhaupt die Jugendfeuerwehr damit zu tun hat.

Veranschaulicht und verdeutlicht wurde dies durch ein aufwendig gestaltetes Film-Projekt, welches die jungen, engagierten Feuerwehrmänner und -frauen über beide Tage gemeinsam erarbeitet haben. Inhalt des Films : Ein kurzes Rollenspiel mit den Jugendlichen als Schlüsselfiguren, Interviews und ein Gesamtüberblick über das wichtige Thema des "Wählens ab 16". Der per Filmteam und Drehbuch professionell aufgemachte Kurzfilm soll vor allem die Jugendwarte der einzelnen Jugendfeuerwehren dazu animieren, das Thema den Jugendlichen weiter zu vermitteln, insbesondere die Wichtigkeit, sein Wahlrecht früh auszuüben und mitbestimmen zu können.

Der zweite Tag des Workshops beschäftigte sich mit einer weiteren, wichtigen Fragestellung
zu diesem Thema : Wie kann eine Kommunikation zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitik geschaffen werden und - vor allem - wie kann man Jugendliche überhaupt für diese Thematik begeistern ? In verschiedenen Gesprächen, Gruppenarbeiten und Spielen wurden wichtige Aspekte und Ideen herausgearbeitet, mit einem klaren Fazit am Ende : Es gibt vielerlei Möglichkeiten, Jugendliche für das Thema Wahlen und Kommunalpolitik zu begeistern sowie verschiedenste Möglichkeiten, einen Kommunikationsfaden zwischen den zukünftigen "Jungwählern" und "Politikern" aufzubauen.

Ein überaus wichtiges Thema, dass insbesondere für die Zukuft in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielt und das verstärkt - gerade durch den Einbezug von Jugendlichen - angesprochen und angegangen werden muss. Um dieses Ziel zu verfolgen sowie um diesem Thema einen weiteren, öffentlichen Anstoß zu geben, soll der entstandene Film gemeinsam mit einer extra hierfür erstellten Handreichung an alle Jugendwarte in Baden-Württemberg verschickt werden. Kommunalpolitik und
Jugendfeuerwehr soll so anschaulich und verständlich verknüft werden.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Hauptversammlung 2019 | Jugendfeuerwehr | 01.03.2019

Auch bei der jährlichen Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Mainhardt ist die Jugendfeuerwehr als satzungsgemäß eigenständige Abteilung stets anwesend.

Denn wie alle anderen Abteilungen hält auch die Jugendfeuerwehr das gesamte Jahr über zahlreiche Übungs-Dienste, Zusatz- und Sonderdienste oder weitere Veranstaltungen zusammen ab, die am Jahresende vom Kommdant der Jugendabteilung (= Jugendwart) in einem Jahresbericht zusammengefasst und festgehalten werden. Dieser Bericht wird an der Jahres-Hauptversammlung entsprechend der Tagesordnung neben den Berichten von Kommandant und Abteilungskommandanten, des Leiters der Altersabteilung und des Pressesprechers ebenfalls vorgetragen und präsentiert.

Jährliche Zahlen, Daten und Fakten der Jugendfeuerwehr erreichen somit neben allen Mitgliedern der Gesamtwehr auch die Gäste und Vertreter der umliegenden Feuerwehren sowie den Kreisbrandmeister oder auch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes.

Nicht zuletzt im Hinblick auf die Zukunft und den damit verbundenen "Nachschub" an jungen Feuerwehrmännern und -frauen ist es daher wichtig, eine Jugendfeuerwehr und deren Arbeit innerhalb der eigenen Feuerwehr angemessen zu präsentieren und dieser einen entsprechenden Stellenwert zu geben.

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

Übungsdienst : "Knobelaufgaben" | Jugendfeuerwehr | 16.02.2016

"Knobelaufgaben" war das Thema des Jugendfeuerwehr-Übungsdienstes vom 16.02.2019. So mussten durch die Jugendlichen mehrere, vom Betreuer-Team vorbereitete Aufgaben gelöst werden. Schnell wurde klar, dass hinter den anfänglich sehr einfach aussehenden Aufgaben doch mehr steckte und diese nicht ohne Weiteres zu bewältigen sind. Erschwerend kamen etliche Vorgaben hinzu, die für die verschieden möglichen Lösungswege mit zu bedenken waren : 

Spiel 1 : Ein Tischtennisball befindet sich in einem hohen Bierglas. Das Bierglas steht mittig in einem Ring aus Schläuchen, Durchmesser des Rings ca. 20m. Wie bekommt man den Tischtennisball aus dem Glas bzw. im Endeffekt ganz aus dem Schlauch-Ring heraus ? Vorgabe : Der Ring aus Schläuchen darf nicht betreten werden, das Glas darf nicht berührt oder umgeworfen werden und der Tischtennisball darf nicht mit den Händen berührt werden ! Als Material zur Lösung der Aufgabe steht die gesamte Beladung eines Löschruppenfahrzeugs (LF) zur Verfügung.

Spiel 2 : Ein gefülltes Sekt-Glas steht mittig auf einer Plane. Das Sekt-Glas mit Plane muss vom Ausgangsort an einen anderen Zielort transportiert werden. Vorgabe : Das Glas darf nicht festgehalten oder umgeworfen werden, das Wasser muss im Glas bleiben und die Plane darf nicht entfernt oder abgeändert werden ! Für diese Aufgabe stehen keine weiteren Materialien zur Verfügung.

Erlernt werden sollte mit diesen Spielen, dass insbesondere im Hinblick auf die Zukunft der Jugendlichen als spätere, aktive Feuerwehrmänner und -frauen gerade Aufgaben im feuerwehrtechnischen Bereich ausschließlich durch Zusammenarbeit im Team, durch Absprachen sowie durch Gruppenfähigkeit gelöst werden können. Die notwendige, überaus wichtige Kommunikation steht hierbei absolut im Vordergrund. Nur durch gemeinsame Ideen und Absprachen sowie ein gemeinsames Handeln nach exakt diesen Absprachen können vorab funktionierende Lösungsansätze sowie im Anschluss umfangreiche Lösungen für ein schwierig erscheinendes Problem erarbeitet und durchgeführt werden.

Daher ist innerhalb der Jugendfeuerwehren die Schulung von Kommunikation, Team- und Gruppenfähigkeit und Beachten und Einhalten von Absprachen auch unter Einbezug verschiedener pädagogischer Ansätze äußerst wichtig und nicht nur für die Bewältigung späterer Einsätze wichtig : auch die Kameradschaft und der Zusammenhalt unter den Jugendlichen wird dadurch gestärkt !

Durch Einbringen vieler verschiedener Ideen, probieren und mehreren Lösungsansätzen bis hin zur funktionierenden Lösung haben die jugendlichen Retter beide Aufgaben im Endeffekt mit Bravour gemeistert und dabei festgestellt : Nur als Mannschaft - also zusammen - und mit dem Wissen und Können eines jeden Einzelnen innerhalb des Teams ist man stark und schlagkräftig !

Text & Bilder : (C) 2019
Feuerwehr Mainhardt | Presseabteilung

 

 

Vorstellung der Kreisjugendsprecher | Jugendfeuerwehr | 04.02.2019

Interview mit Kreisjugendsprecher Tom Böttcher (17 Jahre) aus Mainhardt.

Name der Jugendfeuerwehr : Mainhardt

Eintrittsalter Jugendfeuerwehr : mit 12 Jahren

 

Warum wolltest du Kreisjugendsprecher werden und was sind deine Wünsche ?

Tom : Seit es im Gespräch war ein Jugendforum zu gründen, wollte ich Kreisjugendsprecher werden. Ein Wunsch von mir ist die Gleichberechtigung für alle in den Jugendfeuerwehren! Das heißt konkret, jedes Mitglied einer Jugendfeuerwehr, egal aus welcher Abteilung, sollte bei den Kreisveranstaltungen teilnehmen können. Auch wenn nicht die ganze Jugendfeuerwehr vertreten ist. Ein einfaches Beispiel wäre hier ein Mischzelt auf dem Kreiszeltlager. Zusätzlich wünsche mir ein erfolgreiches Jugendforum, mit dem wir etwas bewegen können.

Wie sollte deiner Meinung nach der perfekte Kreisjugendsprecher sein ?

Tom : Auf jeden Fall sollte er ein offenes Ohr für alle Beteiligten haben und sich in die Lage anderer hineinversetzen können. Niemanden ausgrenzen und auf gar keinen Fall rassistisch werden! Religion, Aussehen und Herkunft sind Persönlichkeitsrechte und sollten keine Rolle spielen. Zu perfekt ist allerdings auch nichts. Hierzu zitiere ich den Spruch: „Feiert eure Ecken und Kanten, denn Diamanten sind schließlich auch nicht rund“. Was natürlich nicht fehlen darf ist Durchsetzungsvermögen, was mir persönlich ganz wichtig ist. Denn nur um den heißen Brei herum reden bringt keinen weiter.

An welches besondere Ereignis kannst du dich in der Jugendfeuerwehrzeit erinnern ?

Tom : An meinen allerersten Dienst! Wir haben zwar „nur“ Hydranten gespült, aber ich habe mich gleich wie zu Hause gefühlt. Ich wurde sofort mitgezogen und in die Feuerwehr-Family aufgenommen. Heute bin ich sehr froh, damals der Jugendfeuerwehr beigetreten zu sein. Ein anderes Ereignis war das erste Mal mit der Drehleiter fahren. Das ist einfach die Königsklasse.

Worin unterscheidet sich die deiner Meinung nach die Jugendfeuerwehr zu anderen Vereinen ?

Tom : Eine gute Frage. Ich finde man lernt so viel für das Leben. Meiner Ansicht ist die Jugendfeuerwehr eine Gemeinschaft, die einem sehr viel beibringt - nicht nur feuerwehrtechnisch. Ein guter Knoten ist auch im Alltag sehr gut zu gebrauchen und die Jugendfeuerwehr stellt letztendlich die Zukunft der aktiven Feuerwehr.

Hast du weitere Hobbies ?

Tom : Ich bin früher regelmäßig in den Schützenverein gegangen, doch jetzt mache ich eine Ausbildung, da fehlt mir einfach die Zeit. Ich lebe und liebe die Feuerwehr und dabei wird es bleiben.

Was möchtest du später einmal beruflich ausüben und warum ?

Tom : Zurzeit mache ich eine Ausbildung als SHK-Monteur, (Sanitär/Heizung/Klima) aber man weiß nie, wohin es einen trägt. Ich möchte mal einem Beruf machen der mich glücklich macht! Ob das etwas direkt mit der Feuerwehr zu tun hat könnte sein, muss aber nicht.

 

Das Interview wurde durch die Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall durchgeführt.

Gerne können Sie dieses sowie weitere Interviews der anderen 3 Kreisjugendsprecher auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall unter der Rubrik "Kreisjugendfeuerwehr" nochmals nachlesen. Der Text wurde von uns mit der freundlichen Genehmigung der KJF SHA übernommen.

JUGENDFORUM der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall

... Das Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall

  • Das erst neu ins Leben gerufene Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall wurde bei der KJF-Delegiertenversammlung am 15. Juni 2018 in Mainhardt offiziell gegründet. Es ist der Zusammenschluss aller Jugendsprecher/innen der insgesamt 29 Jugendfeuerwehren im Landkreis gemeinsam mit den jeweiligen Jugendwarten und Stellvertretern. Im Jugendforum haben die Jugendlichen künftig die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen aktiv in die Jugendarbeit auf Landkreisebene einzubringen.
  • Bereits am 12. Mai 2018 trafen sich in Schwäbisch Hall alle Jugendsprecherinnen und Jugendsprecher zu einer ersten gemeinsamen Auftaktveranstaltung, bei der neben dem gemeinsamen Kennenlernen auch über Aufgaben und Möglichkeiten eines solchen Forums berichtet wurde. In verschiedenen Gruppen-Workshops wurden viele kreative Ideen und Impulse gesammelt sowie letztendlich der Arbeitsbereich des Jugendforums klar abgesteckt. Das neue Forum gibt den Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit, auch einmal über den "Tellerrand" der eigenen Jugendfeuerwehr hinaus zu schauen und dadurch viele neue Kontakte zu anderen Jugendlichen und Jugendfeuerwehren zu knüpfen - ein sehr wesentlicher Bestandteil der heutigen Jugendarbeit : Denn nur miteinander und gemeinsam (Kooperationen) können noch größere Erfolge erzielt und ein noch größeres Netzwerk aufgebaut werden !

... Sonderfunktion: Kreisjugendsprecher/in

  • Eine noch speziellere Aufgabe innerhalb der Jugendfeuerwehren bilden die Ämter der Kreisjugendsprecher und deren Stellvertreter (Sonderfunktion auf Landkreisebene).
  • Die aus den Reihen des Jugendforums per offizieller Wahl gewählten Kreisjugendsprecher bilden gemeinsam die Spitze des Jugendforums und sind jeweils auf 2 Jahre gewählt. Sie vertreten zusammen die Jugendfeuerwehren des Landkreises Schwäbisch Hall bei den verschiedensten Landes- und Kreisveranstaltungen der Feuerwehr.   
  • Derzeit gibt es im Landkreis Schwäbisch Hall insgesamt 4 gewählte Kreisjugendsprecherinnen und Jugendsprecher (2x männlich, 2x weiblich) : Lea H. (JFW Kirchberg/Jagst), Lara B. (JFW Rosengarten), Daniel A. (JFW Gerabronn) und Tom B. (JFW Mainhardt)

... Weitere Informationen

Weitere Informationen rund um die Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall finden Sie auch auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall unter dem Reiter "Kreisjugendfeuerwehr".